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Intel Core2 Duo und Core2 Extreme - 17/18
Stromverbrauch Zunächst messen wir die Leistungsaufnahme des Gesamtsystems, ohne daß CPU-Last anliegt. Es wird der Durchschnittsverbrauch angegeben:
Die Conroes schlagen sich hierbei deutlich besser als die Netburst Prozessoren, der König der Sparfüchse ist allerdings AMDs Athlon 64 X2. Nun messen wir die Leistungsaufnahme des Gesamtsystems, wenn alle CPU-Kerne zu 100 Prozent ausgelastet sind. Die Last erzeugen wir mit Povwin 3.7 beta 13a, angegeben werden die Spitzenwerte:
Diesmal liegen Athlon 64 X2 und Conroe auf dem selben Verbrauchsniveau, die Netburst Prozessoren gönnen sich hingegen 60 bis 70 Watt mehr. Intel hat den Stromverbrauch drastisch gesenkt und somit einen wesentlichen Nachteil der Netburst Architektur ausgemerzt. Rechnet man die Performance des Conroe mit ein, so ist seine Leistung pro Watt derzeit unübertroffen. Doch ist der Conroe nur sparsam oder auch leise? Wir verwendeten zunächst den CPU-Kühler, welchen Intel seinerzeit dem Pentium 4 560 beigepackt hatte. Ohne Last lag die Temperatur des Core2 X6800 um die 50°C, der Lüfter rotierte mit ca. 2000 U/min und war kaum wahrzunehmen. Legten wir Last an, so drehte der Lüfter sehr schnell hoch und hielt den Prozessor mit 3500 bis 4000 U/min auf ca. 60°. Der dabei auftretende Lärmpegel war enorm und auch verwunderlich, denn der Kühlkörper wurde nicht besonders warm. Wir tauschten den Kühler gegen Scythes Mine Cooler aus, welchen wir mit einem leistungsstarken 92 mm Lüfter mit 4-Pin Stecker versahen. Dieser leistungsstarke Kühler zeigte das selbe Regelungsverhalten und schaltete ebenfalls unmittelbar nach dem Anlegen der Last auf die Höchstdrehzahl. Wir vermuten, daß Intel das BIOS des D975XBX noch nicht perfekt an die Bedürfnisse des Conroe angepaßt hat. Auch die hohen Raumtemperaturen von 30°C, welche mit der derzeitigen Hitzewelle einhergehen, können zu diesem Verhalten beigetragen haben.
Weiter: 18. Fazit
1. Ein Rückblick: Pentium III, 4, Extreme Edition und M |
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