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Im heutigen Test werden wir die Mainboards ASUS P5E3 Deluxe und ASUS P5E3 Premium/WiFi-AP @n vorstellen. Während das P5E Deluxe den bekannten Intel X38 Chipsatz verwendet, findet sich auf dem P5E3 Premium/WiFi-AP @n bereits dessen Nachfolger X48. Obwohl beide Chipsätze Pin-kompatibel sind und sich die beiden Mainboards auf den ersten Blick kaum unterscheiden, ist das P5E3 Premium/WiFi-AP @n mehr als nur eine neue Revision des P5E Deluxe.
Doch bevor wir uns den beiden Hauptplatinen zuwenden, verschaffen wir uns zunächst einen Überblick der aktuellen Desktop-Chipsätze von Intel. Bereits am 21. Mai 2007 stellten wir den P35 Chipsatzes für den Mainstream-Markt vor. Am 11. Oktober 2007 präsentierte Intel mit dem X38 seinen ersten Chipsatz mit PCI-Express 2.0 Unterstützung, doch bereits damals war bekannt, dass der Nachfolger X48 nicht lange auf sich warten lassen würde. Seit einigen Tagen führt Intel den X48 offiziell auf seiner Webseite und die ersten Mainboards sind schon im Handel erhältlich.
| Northbridge (MCH) | P35 | X38 | X48 |
| FSB | 1333 / 1066 / 800 | 1333 / 1066 / 800 | 1600 / 1333 / 1066 / 800 |
| PCI Express | 1.0 | 2.0 | 2.0 |
| PCIe Lanes (PEG) | 16 / 4 | 16 / 16 | 16 / 16 |
| CrossFire | ja | ja | ja |
| DDR3 | 1066 / 800 | 1333 / 1066 / 800 | 1600 (XMP) / 1333 / 1066 / 800 |
| DDR2 | 800 / 667 | 800 / 667 | - |
| Dual Channel | ja | ja | ja |
| Extreme Memory Profiles (XMP) | nein | ja | ja |
| TDP in Watt | 16,0 | 26,5 | 30,5 |
Im Vergleich der Desktop-Chipsätze P35, X38 und X48 fällt zunächst auf, dass der X48 als erster Chipsatz offiziell einen FSB-Takt von 1600 MHz gestattet. Er dient als Grundlage für Intels neuen Core 2 Extreme QX9770 Prozessor, welcher seit einigen Tagen zu Preisen um die 1200 Euro in den Handel zu finden ist. Mit einer Taktrate von 3,20 GHz und 2x 6 MByte L2-Cache ist diese Quad-Core CPU Intels neues Spitzenmodell im Desktop-Segment. Die TDP des X48 gibt Intel mit erstaunlichen 30,5 Watt an, damit stößt die Northbridge in den Bereich sparsamer Prozessoren vor und verlangt eine aufwändige Kühlung. Allerdings wird dieser Wert nur im Zusammenspiel mit FSB1600 Prozessoren erreicht. Solange FSB1333 genutzt wird, liegen X38 und X48 gleichauf bei maximal 26,5 Watt.
Sowohl X38 als auch X48 beherrschen PCI-Express 2.0, entsprechenden PCI-Express Geräten steht damit die doppelte Bandbreite - 5,0 statt 2,5 GT/s bzw. 500 statt 250 MByte/s pro Lane - zur Verfügung. Eine mit 16 Lanes angebundene Grafikkarte kann somit auf eine Bandbreite von 16 GB/s (8 GB/s pro Richtung) zurückgreifen. Zudem dürfen Grafikkarten ab sofort bis zu 300 Watt Leistung aufnehmen, der PCI-Express x16 Steckplatz liefert allerdings auch weiterhin nur 75 Watt. Weitere 225 Watt werden daher über +12 Volt Schienen direkt vom Netzteil in die Karten eingespeist.
Der P35 hat allerdings nicht nur aufgrund der fehlenden PCI-Express 2.0 Unterstützung klare Nachteile für Besitzer schneller Grafikkarten. Intels Mainstream-Chipsatz ermöglicht zwar den CrossFire-Betrieb mit zwei AMD-basierenden Grafikkarten, doch nur die erste Grafikkarte wird über volle 16 Lanes angebunden. Der zweiten Grafikkarte stehen lediglich 4 Lanes der Southbridge zur Verfügung, so dass die eingeschränkte Bandbreite zu Lasten der Performance geht. Hier sind der X38 und der X48 Chipsatz die bessere Wahl, da sie beide Grafikkarten mit jeweils 16 Lanes anbinden.
Auch in Hinblick auf die Speicherunterstützung bieten die beiden High-End Chipsätze einen Mehrwert: Werden DDR3-Module verwendet, setzt Intel beim P35 mit 533 MHz (DDR3-1066) enge Grenzen. Leistungsgewinne im Vergleich zu DDR2-800 sind jedoch erst ab DDR3-1333 zu erwarten, was nur X38 und X48 offiziell erlauben. Wer noch schnelleren Arbeitsspeicher verwenden möchte, muss zu Modulen greifen, welche Intels Extreme Memory Profiles (XMP) beherrschen. Der Betrieb ist hierbei allerdings auf ein Modul pro Kanal beschränkt. Während Intel den X38 für DDR2-800 und DDR2-667 Module freigegeben hat, soll der X48 ausschließlich mit DDR3-Speicher kombiniert werden. Technisch wäre aber auch ein X48 basierendes Mainboard mit DDR2-Speicher denkbar.
| Southbridge (ICH) | ICH9R | ICH9 |
| SATA Ports | 6 | 4 |
| SATA Datenrate | 3 Gb/s | 3 Gb/s |
| SATA RAID | 0 / 1 / 5 / 10 | nein |
| PATA Kanäle | keine | keine |
| USB 2.0 Ports | 12 | 12 |
| HD-Audio | ja | ja |
| GBit-LAN | ja | ja |
| PCI-Express x1 | 6 | 6 |
| TDP in Watt | 4,3 | 4,3 |
Bei der Southbridge gibt es keinerlei Unterschiede, die Hersteller können zur ICH9R oder ICH9 ohne RAID-Funktionalität greifen. Auf hochpreisigen Hauptplatinen mit einem X38 oder X48 Chipsatz wird man ausschließlich die ICH9R finden, preiswerte Modelle mit P35 Chipsatz haben allerdings gelegentlich auch die funktional etwas abgespeckte ICH9 an Bord.
Lieferumfang: ASUS P5E3 Deluxe
Das ASUS P5E3 Deluxe findet sich im Handel zur Zeit ab 170 Euro, noch Ende Januar wurde dieses Mainboard nicht unter 200 Euro angeboten. Der Grund für den deutlichen Preisrutsch ist die Markteinführung des P5E3 Premium sowie des Intel X48 Chipsatzes. Nur wenige Wochen nach ihrer Markteinführung hat für die X38 basierenden Hauptplatinen bereits der Abverkauf begonnen. Wer auf Wireless-LAN Wert legt, muss 25 Euro mehr investieren und bekommt dafür das ASUS P5E3 Deluxe in der Variante WiFi-AP@n.
Im Lieferumfang des ASUS P5E3 Deluxe findet sich:
Kabel gibt es reichlich und auch an das Bracket für die zusätzlichen USB- und Firewire-Anschlüsse hat ASUS gedacht. Acht USB 2.0-Ports können ohne weiteres Zubehör genutzt werden, zwei Abgriffe für vier weitere Anschlüsse finden sich auf dem Mainboard. Der Header für die Ports 9 und 10 versteckt sich unterhalb des zweiten PCI-Express x16 Steckplatzes.
ASUS legt dem P5E3 Deluxe eine Fernbedienung inklusive Infrarotempfänger bei. Die "AI Remote" vereint Multimediafunktionen mit dem Zugriff auf die AI Software. Folgende Funktionen wurden umgesetzt:
Im Lieferumfang finden sich zudem zwei Lüfter, welche auf die Heatpipekühlung aufgesetzt werden können. ASUS empfiehlt die Verwendung dieser Lüfter ausschließlich für den Fall, dass die CPU passiv oder mit Wasser gekühlt wird. Wer höhere Übertaktungsresultate erzielen will und diese Lüfter zusammen mit einer akiven Luftkühlung verwendet, sollte darauf achten, den Luftfluss nicht zu stören.
Lieferumfang: ASUS P5E3 Premium WiFi-AP@n
Für das nagelneue ASUS P5E3 Premium WiFi-AP@n muss man deutlich tiefer in die Tasche greifen: Zwischen 255 und 350 Euro verlangen die Händler für diese Hauptplatine. Im Vergleich zum ASUS P5E3 Deluxe WiFi-AP@n liegt der Aufpreis zwischen 60 und 155 Euro, doch spiegelt sich dieser auch im Lieferumfang wieder?
Im Karton des ASUS P5E3 Premium WiFi-AP@n finden wir:
Auch diesem Mainboard legt ASUS ein Slotblech für die zusätzlichen USB- und Firewire-Anschlüsse bei. Ein weiteres für die Ausführung des seriellen Anschlusses fehlt jedoch - sowohl das P5E3 Deluxe als auch das P5E3 Premium WiFi-AP@n verfügen über einen entsprechenden Abgriff. Der Abgriff für die USB-Ports 9 und 10 ist von einer kleinen Platine mit der Aufschrift "Express Gate" belegt, dazu später mehr.
Eine Fernbedienung mit Infrarotempfänger liegt dem P5E3 Premium WiFi-AP@n nicht bei, dafür finden sich zwei W-LAN Antennen im Lieferumfang. Diese sollen im Zusammenspiel mit dem WiFi-AP@n Controller für eine bessere Abdeckung sorgen.
Die beiden optionalen Lüfter für die Chipsatzkühlung dürfen auch beim ASUS P5E3 Premium WiFi-AP@n nicht fehlen. Abermals sei darauf hingewiesen, dass ASUS die Verwendung dieser Lüfter nur im Zusammenspiel mit einer passiven oder auf Wasser basierenden CPU-Kühlung empfielt.
Ausstattungsmerkmale #1: Spannungswandler und Kühlung
Da sich die beiden Hauptplatinen sehr ähnlich sind, werden wir sie parallel abhandeln und bei Bedarf auf die Unterschiede eingehen. Nimmt man die Mainboards in die Hand, fällt zunächst ihr hohes Gewicht auf. ASUS hat eine aufwändige Kühlung für den Chipsatz und die Spannungswandler verbaut, welche sich aus fünf Kühlkörpern und vier Heatpipes zusammensetzt. Diese Kühlung besteht aus Kupfer und wurde mit vier Schrauben sowie vier Push-Pins befestigt.
Da der CPU-Sockel von Kühlprofilen und Heatpipes umzingelt ist, gestaltet sich die Montage einiger Kühler, welche mit Push-Pins fixiert werden, äußerst umständlich. ASUS setzt auf ein klassisches Layout, welches die Northbridge unterhalb des CPU-Sockels und die DIMM-Slots rechts daneben platziert. Wie bei der P5K-Serie hat der Hersteller auch bei den P5E3-Mainboards den Arbeitsspeicher recht weit unten angeordnet, der Abstand zum oberen Rand des PCB beträgt fünf Zentimeter.
Der acht-phasige Spannungswandler befindet sich sowohl oberhalb als auch links des Prozessors, beim P5E3 Premium hat ASUS die Spulen gegen Ferritkern-Modelle von Yageo getauscht. ASUS bewirbt beide Mainboards mit der EPU (Energy Processing Unit), einer Mischung aus Hard- und Software, welche den Stromverbrauch drastisch senken soll. Auf der Verpackung des P5E3 Deluxe verspricht ASUS Einsparungen von bis zu 58,6 Prozent, beim P5E3 Premium sollen es gar 80,23 Prozent sein.
Diese Werte erreicht der Hersteller allerdings nur dann, wenn eine Software die Taktraten von Prozessor und Frontsidebus sowie die anliegenden Spannungen reduziert. Auf diese Software werden wir im Kapitel Stromverbrauch näher eingehen. An dieser Stelle wollen wir lediglich anmerken, dass die reine Hardware-Lösung maximal 7 Prozent Einsparung bietet und diese auch nur im Idle-Betrieb, also wenn keine Last anliegt, erreicht. ASUS schaltet hierzu vier der acht Phasen des Spannungswandlers aus.
Ausstattungsmerkmale #2: Prozessor, Chipsatz und Arbeitsspeicher
Oberhalb der Speicher-Slots sehen wir einen weiteren Unterschied: Während ASUS beim P5E3 Deluxe eine 2-phasige Spannungsversorgung verwendet, wurde diese beim P5E3 Premium auf drei Phasen erweitert:
Wie die folgende Tabelle offenbart, sind die Unterschiede zwischen den beiden Mainboards eher im Detail zu finden:
| P5E3 Deluxe | P5E3 Premium | |
| Sockel | Intel LGA775 | |
| Prozessoren | Core 2 Extreme, Core 2 Quad, Core 2 Duo, Pentium E, Pentium Extreme, Pentium D, Pentium 4 und Celeron D | |
| 45 nm CPU | wird unterstützt | |
| Northbridge | X38 | X48 |
| Frontsidebus in MHz | 1600 (OC), 1333, 1066, 800 | 1600, 1333, 1066, 800 |
| DDR2 | nein | |
| DDR3 | 1800 (OC), 1600 (OC), 1333, 1066, 800 | 2000 (OC), 1800 (OC), 1600 (XMP), 1333, 1066, 800 |
| XMP | ja | |
| Dual Channel | ja | |
| max. Speicherausbau | 8 GByte | |
| Southbridge | ICH9R | |
Während Intel für den X48 Chipsatz einen Frontsidebus von 4x 400 MHz garantiert, wird dieser beim ASUS P5E3 Deluxe nur durch Übertaktung erreicht. Ähnlich verhält es sich mit dem Arbeitsspeicher: DDR3-1600 beherrschen beide Mainboards, doch nur für den X48 Chipsatz garantiert Intel diese Taktrate - sofern DIMM-Module mit XMP-Programmierung zum Einsatz kommen. Allerdings werden alle Prozessoren, welche nicht mit FSB1600 arbeiten, hierbei übertaktet.
Auf den obigen Fotos ist ein weiterer Unterschied zwischen den beiden Mainboards zu erkennen: ASUS hat die zweiphasige Spannungsversorgung der Northbridge überarbeitet. Wie beim Speicher wird auch diese Detailverbesserung dem stabilen Betrieb mit höheren Taktraten geschuldet sein.
Ausstattungsmerkmale #3: Steckplätze und Onboard-Geräte
Da die DIMM-Slots recht weit unten platziert wurden, rückt ASUS auch den obersten, blauen PCI-Express 2.0 x16 Steckplatz für Grafikkarten weiter nach unten. Über diesem befinden sich ein 32-Bit PCI-Slot sowie beim P5E3 Deluxe ein PCI-Express 2.0 x1-Slot und beim P5E3 Premium WiFi-AP @n die W-LAN Karte. Unterhalb der obersten Grafikkarte folgt ein PCI-Express 2.0 x1-Steckplatz, dann ein zweiter blauer PCI-Express 2.0 x16-Slot für eine weitere Grafikkarte.
Die beiden blauen PEG-Slots verfügen über volle 16 Lanes und sind für CrossFire-Konfigurationen mit zwei Grafikkarten gedacht. Weiter unten sehen wir einen zweiten 32-Bit PCI-Steckplatz und einen dritten PEG-Slot. Dieser wurde nur physikalisch als PCI-Express 2.0 x16 ausgeführt und verfügt wahlweise über vier Lanes oder nur eine Lane. Grafikkarten mit einem 2-Slot-Kühler können in diesem Steckplatz nicht genutzt werden.
| P5E3 Deluxe | P5E3 Premium | |
| Steckplatz #1 | PCIe x1 | W-LAN |
| Steckplatz #2 | 32-Bit PCI | |
| Steckplatz #3 | PCIe x16, 16 Lanes | |
| Steckplatz #4 | PCIe x1 | |
| Steckplatz #5 | PCIe x16, 16 Lanes | |
| Steckplatz #6 | 32-Bit PCI | |
| Steckplatz #7 | PCIe x16, wahlweise 1 oder 4 Lanes | |
Abgesehen von den Grafikkarten wird man wenig Steckplätze benötigen, denn beide Mainboards sind von Hause aus sehr gut ausgestattet. Hier eine Übersicht der verwendeten Geräte:
| P5E3 Deluxe | P5E3 Premium | |
| SATA 3.0 Gb/s | 6 Ports mit RAID 0, 1, 5 und 10 (Intel ICH9-R) | |
| eSATA 3.0 Gb/s | 2 Ports mit RAID 0, 1, JBOD (JMicron JMB363) | |
| ATA133 | 1 Kanal für 2 Geräte (JMicron JMB363) | |
| USB 2.0 | 12 Ports (Intel ICH9-R) | 10 Ports (Intel ICH9-R) |
| Firewire IEEE1394a | 2 Ports (Agere FW3227-100) | |
| Gigabit-LAN | 2 Ports (Marvell Yukon 88E8056 und Realtek RTL8110SC) | |
| Wireless-LAN | nein | IEEE 802.11n Draft (Ralink RT2770F) |
| HD-Audio | 8 Kanäle und digitale Ausgänge (AD 1988B) | |
Beim ASUS P5E3 Premium sind zwei der zwölf USB 2.0-Anschlüse bereits belegt, auf die hier angebrachte "Express Gate" Platine kommen wir gleich noch zu sprechen. In der linken, unteren Ecke der Mainboards ordnet ASUS den JMicron JMB363 Controller an, welcher die beiden eSATA-Buchsen und den ATA133-Kanal umsetzt. Darüber befinden sich der AD 1988B HD-Audio Codec von Analog Devices und der RTL8110SC Gigabit-LAN Controller.
Der Marvell Yukon 88E8056 Gigabit-LAN Controller versteckt sich unter den beiden Heatpipes oberhalb des ersten PCI-Express 2.0 x1 Steckplatzes bzw. oberhalb der W-LAN-Karte. Den Agere FW3227-100 Firewire-Controller entdecken wir rechts neben dem unteren 32-Bit PCI-Slot.
Ausstattungsmerkmale #4: Anschlüsse
Im Anschlusspanel beider Mainboards finden wir eine PS/2-Buchse für die Tastatur, zwei digitale Audio-Ausgänge (optisch und koaxial), sechs analoge Audio-Anschlüsse, zwei eSATA-Buchsen, zwei Gigabit-LAN Anschlüsse, eine Firewire- und sechs USB 2.0-Buchsen.
Das im Lieferumfang beider Hauptplatinen enthaltene Bracket führt zwei weitere USB 2.0 Anschlüsse und einen zweiten Firewire-Port aus. Während dem ASUS P5E3 Deluxe eine Fernbedienung beiliegt, deren Infrarot-Empfänger über USB angeschlossen wird, findet sich im Lieferumfang des P5E3 Premium besagte Wireless-LAN Lösung mit zwei externen Antennen.
| externe Anschlüsse | P5E3 Deluxe | P5E3 Premium |
| PS/2 | 1, für Tastatur | |
| USB 2.0 | 6 | |
| Firewire IEEE1394a | 1 | |
| eSATA 3,0 Gb/s | 2 | |
| Gigabit-LAN | 2 | |
| Audio | 6 (analog) + 2 digitale Ausgänge (optisch und koaxial) | |
| interne Anschlüsse | P5E3 Deluxe | P5E3 Premium |
| SATA 3,0 Gb/s | 6 | |
| ATA133 | 1 (für zwei Geräte) | |
| Floppy | 1 | |
| USB 2.0 | 6 | 4 |
| Firewire IEEE1394a | 1 | |
| Lüfteranschlüsse | 6 | |
In der linken, unteren Ecke der Hauptplatinen befindet sich neben dem grünen Audio-Header der blaue Abgriff für eine serielle Schnittstelle. Weiter rechts folgenden der rote Header für den zweiten Firewire-Port sowie zwei blaue Abgriffe für vier weitere USB 2.0-Anschlüsse.
Während die Bestückung der sechs Serial-ATA Buchsen problemlos funktioniert, rutscht die Parallel-ATA Buchse in die untere, rechte Ecke des Mainboards. In hohen Gehäusen ist der Griff zu überlangen Kabeln kaum zu vermeiden.
Der CPU-Lüfter wird wie üblich mit einem 4-Pin Anschluss verbunden. ASUS erlaubt die Regelung von Lüftern mit 4-Pin Stecker über Pulsweitenmodulation, aber auch Lüfter mit 3-Pin Stecker können vom P5E3 Deluxe und P5E3 Premium geregelt werden. Zudem bietet der Hersteller die Option, die Drehzahl der am Mainboard angeschlossenen Gehäuselüfter temperaturabhängig zu steuern.
ASUS P5E3 Premium: Wireless-LAN
Der Wireless-LAN Controller des P5E3 Premium beherrscht bereits den vorläufigen Standard IEEE 802.11n und somit Übertragungsraten von bis zu 300 Mbps. Das Wort "Draft" bedeutet hierbei, dass IEEE 802.11n noch nicht offiziell verabschiedet wurde. Dies sollte allerdings im Laufe dieses Jahres geschehen und etwaige Änderungen lassen sich in Form eines Firmware-Upgrades nachreichen.
Die Anbindung des Ralink RT2770F findet nicht wie gewohnt über USB statt, sondern mit einer PCI-Express Lane. Auch das ASUS P5E3 Deluxe ist mit Wireless-LAN erhältlich, hier muss man zur Ausstattungsvariante WiFi-AP@n greifen.
ASUS P5E3 Premium: Express Gate #1
Zwischen dem mittleren PCI-Express 2.0 x16 Steckplatz und dem zweiten 32-Bit PCI-Slot befindet sich beim P5E3 Deluxe der Abgriff für die USB 2.0 Anschlüsse 9 und 10. Beim ASUS P5E3 Premium ist dieser Header bereits belegt, hier steckt eine kleine Platine.
Diese Zusatzplatine ist als "Express Gate" gekennzeichnet und dieser Name wird auch statt des gewohnten BIOS-Bildschirms angezeigt, wenn man das System startet. Auf der Platine befindet sich nämlich ein Flash-ROM, welches ein Embedded-Linux enthält. Dieses zeigt einen Auswahlbildschirm an, welcher den Zugriff auf das Internet, das BIOS oder den Start des Betriebssystems zur Auswahl stellt. Dieses Menü kann mit der Maus bedient werden.
"Express Gate" ist eigentlich "Splashtop" des Herstellers DeviceVM. Auch ohne Festplatte bekommt der Benutzer innerhalb von 5 Sekunden Zugriff auf das Internet, verspicht ASUS. Beim ersten Start dauert das ein wenig länger, denn wir müssen zunächst die richtige Sprache auswählen...
...die Lizenzvereinbarung akzeptieren...
...das Datum einstellen...
...und schon sind wir...
ASUS P5E3 Premium: Express Gate #2
...ohne Verbindung. Egal welchen der beiden Netzwerkanschlüsse wir verwenden, Express Gate bekommt keine Verbindung. Begeben wir uns also auf die Fehlersuche.
Über die Konfiguration gelangen wir an die Netzwerkeinstellungen. Hier können auch die Zugangsdaten für Wireless-LAN hinterlegt werden.
Es ist zwar alles richtig eingestellt, aber wir haben dennoch keine Verbindung.
Erst wenn wir den Haken bei dem gewünschten Netzwerk-Controller entfernen und dann neu setzen, wird eine Verbindung aufgebaut. Dies sollte eigentlich beim Start automatisch geschehen, doch in der getesteten Version 1.0.3.11 des Express Gate bekamen wir zumeist nur dann ein Netzwerk, wenn wir manuell nachhalfen.
Im Konfigurationsmenü können wir zudem die Auflösung der Bildschirmausgabe...
...und die Lautstärke der Sound-Ausgabe einstellen.
Grafik und Sound lassen sich problemlos einstellen und die gewählen Optionen funktionieren wie gewünscht.
ASUS P5E3 Premium: Express Gate #3
Nun, da wir Netz haben, rufen wir YouTube auf. Warum ausgerechnet YouTube? Weil der auf Firefox basierende Webbrowser über ein Flash-Plugin verfügt und wir einen Videotest machen wollen.
YouTube funktioniert einwandfrei, nun rufen wir www.Au-Ja.de auf und setzen ein Bookmark.
Die Einstellungen für die Programmen sowie die Bookmarks werden gespeichert und sind auch nach einem Neustart noch vorhanden. Ein Zugriff auf die Datenträger ist jedoch nicht möglich, so dass E-Mails nur über Webmail-Dienste verarbeitet werden können. Doch telefonieren ist sowieso viel schöner.
Also richten wir schnell Skype ein und sind auch schon verbunden.
Wir beenden unseren Besuch im "Express Gate" und starten das Betriebssystem. Zumindest versuchen wir es, doch es geschieht leider nichts. Also fahren wir den Rechner herunter, doch stattdessen friert die Software ein. Nach einem Reset versuchen wir es nochmals, doch lediglich der Neustart von "Express Gate" will uns gelingen.
Express Gate ist eine nette Idee, auch wenn sie noch ein wenig Feinschliff benötigt. Selbst wenn die Festplatte ausgefallen ist, kann man den PC noch starten und seine E-Mails lesen. Allerdings würde wir diese Option noch viel lieber auf preiswerten Mainboards mit integrierter Grafikeinheit sehen, so dass mit preiswerter Hardware eine einfache Surf-Station zusammengestellt werden kann, die aufgrund fehlender Datenträger sicher vor den üblichen Schädlingen ist.
Das Testsystem
Wir haben das ASUS P5E3 Premium mit dem BIOS 0151 und das ASUS P5E3 Deluxe mit dem BIOS 1001 getestet. Für unseren Test verwenden wir den mit 3,0 GHz getakteten Quad-Core Prozessor Intel Core 2 Extreme QX6850 sowie das 2x 1 GByte DDR3-1800 CL8-8-8-24 Speicher-Kit Super Talent W1866UX2G8. Für die XMP-Durchläufe kommt Arbeitsspeicher vom Typ Super Talent Project X W1800UX2GP (DDR3-1800 CL8-8-8-18 @ 2,0V) zum Einsatz.
Im Rahmen der Benchmarks wurden die fett hervorgehobenen Komponenten eingesetzt.
Soundcheck
Auf dem ASUS P5K Deluxe und dem ASUS Blitz Extreme konnte der SoundMAX AD1988B HD-Audio Codec von Analog Devices nur bedingt überzeugen. Insbesondere der Messwert beim Übersprechen der Stereo-Kanäle fiel enttäuschend aus. Besser gefallen hat uns die Audio-Umsetzung auf dem ASUS P5K Premium und dem ASUS P5K-E. Und wie ordnen sich die beiden P5E3 Mainboards ein?
| RMAA 5.0 24-Bit/96kHz |
ASUS Blitz Extreme |
ASUS P5E3 Premium |
ASUS P5E3 Deluxe |
| Frequency response, dB Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz (geringere=besser) |
+0,02;-0,06 | +0,03;-0,10 | +0,02;-0,06 |
| Noise level, dBA Eigen-Rauschpegel (niedriger=besser) |
-81,7 | -92,3 | -91,8 |
| Dynamic range, dBA Dynamik-Bereich (größer=besser) |
81,6 | 91,7 | 91,2 |
| Total Harmonic Distortion (Klirrfaktor) % (niedriger=besser) |
0,0049 | 0,074 | 0,0089 |
| Intermodulation distortion, % (niedriger=besser) |
0,036 | 0,071 | 0,020 |
| Stereo crosstalk, dB Übersprechen (niedriger=besser) |
-75,7 | -89,5 | -89,2 |
Mit Messwerten jenseits von 90 Dezibel geben sich unsere beiden Luxus-Platinen keine Blöße und können mit einem durchweg guten bis sehr guten Klang überzeugen.
Taktraten
Unter Last taktet das ASUS P5E3 Deluxe mit 3005,6 MHz und erschleicht sich damit einen Mehrtakt von 5,6 MHz:
Beim ASUS P5E3 Premium sieht es keinesfalls besser aus, auch bei diesem Mainboard verfehlt der Hersteller den Zielttakt um 5,6 MHz:
Allerdings sind unsere beiden Probanten in bester Gesellschaft, denn auch die anderen Hauptplatinen von ASUS takten 5,6 bis 5,7 MHz zu schnell.
USB 2.0-Performance
Mit HDTach 3.0.1.0 nehmen wir die Messung der USB 2.0-Performance vor. In einem externen USB 2.0-Case (Revoltec File Protector 3,5") befindet sich eine 3,5" Festplatte mit 40 GB und 7200 U/Min von IBM (IC35-L040), welche wir über einen USB 2.0-Anschluss im I/O Panel des zu testenden Mainboards anschließen.
USB 2.0 - HDTach 3.0.1.0: Burstraten (Lesen) | ||
| ASUS P5K Premium ICH9R, BIOS 0504 |
| |
| ASUS P5E3 Premium ICH9R, BIOS 0151 |
| |
| ASUS P5E3 Deluxe ICH9R, BIOS 1001 |
| |
| ASUS Blitz Extreme ICH9R, BIOS 1005 |
| |
| ASUS P5K Deluxe ICH9R, BIOS 0703 |
| |
| ASUS P5K E ICH9R, BIOS 1004 |
| |
| MSI P35 Neo ICH9, BIOS BI34 |
| |
| MSI P965 Neo-F ICH8, BIOS 1.6 |
| |
| ASUS P5B-E Plus ICH8R, BIOS 304 |
| |
Beide Mainboards erreichen die zu erwartende Übertragungsrate von 35,1 MB/s.
IDE-Performance: ATA133
Mit HDTach 3.0.1.0 haben wir zudem die IDE-Burstrate gemessen. Folgende Festplatten kamen hierbei zum Einsatz:
ATA133 - HDTach 3.0.1.0: Burstraten (Lesen) | ||
| ASUS P5K Deluxe JMicron, BIOS 0703 |
| |
| ASUS Blitz Extreme JMicorn, BIOS 1005 |
| |
| ASUS P5E3 Premium JMicorn, BIOS 0151 |
| |
| ASUS P5K E JMicron, BIOS 1004 |
| |
| ASUS P5K Premium JMicron, BIOS 0504 |
| |
| MSI P35 Neo Marvell, BIOS BI34 |
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| ASUS P5B-E Plus JMicron, BIOS 304 |
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| MSI P965 Neo-F JMicorn, BIOS 1.6 |
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| ASUS P5E3 Deluxe JMicron, BIOS 1001 |
| |
Intel hat die Parallel-ATA Schnittstelle mit der Einführung seiner 965er-Chipsätze zu einem Relikt vergangener Zeiten erklärt. Wenn die Mainboardhersteller auch weiterhin einen Parallel-ATA Anschluss anbieten wollen, müssen sie einen zusätzlichen Controller integrieren. ASUS hat sich für das Modell JMicron JMB363 entschieden, welches einen PATA-Kanal sowie zwei eSATA-Anschlüsse verwirklicht. Während das P5E3 Premium ein gutes Ergebnis auf dem Niveau anderer aktueller Hauptplatinen erzielt, fällt das P5E3 Deluxe zurück.
IDE-Performance: SATA 3,0 Gb/s
Wichtiger als die Leistung der Parallel-ATA Anschlüsse, welche oft nur noch für optische Laufwerke genutzt werden, ist der Datendurchsatz der Serial-ATA Controller.
S-ATA 3.0 Gb/s AHCI - HDTach 3.0.1.0: Burstraten (Lesen) | ||
| ASUS P5E3 Deluxe JMicron, BIOS 1001 |
| |
| ASUS Blitz Extreme JMicron, BIOS 1005 |
| |
| ASUS P5E3 Premium JMicron, BIOS 0151 |
| |
| ASUS P5K Deluxe JMicron, BIOS 0703 |
| |
| ASUS P5K E JMicron, BIOS 1004 |
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| ASUS P5K Premium JMicron, BIOS 0504 |
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| ASUS P5B-E Plus JMicron, BIOS 304 |
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| MSI P965 Neo-F JMicorn, BIOS 1.6 |
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| MSI P35 Neo ICH9, BIOS BI34 |
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| ASUS P5E3 Deluxe ICH9R, BIOS 1001 |
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| ASUS P5E3 Premium ICH9R, BIOS 0151 |
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| ASUS P5K Premium ICH9R, BIOS 0504 |
| |
| ASUS Blitz Extreme ICH9R, BIOS 1005 |
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| ASUS P5K Deluxe ICH9R, BIOS 0703 |
| |
| ASUS P5K E ICH9R, BIOS 1004 |
| |
| ASUS P5B-E Plus ICH8R, BIOS 304 |
| |
| MSI P965 Neo-F ICH8, BIOS 1.6 |
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| MSI P35 Neo Marvell, BIOS BI34 |
| |
Diesmal können beide Hauptplatinen überzeugen, das ASUS P5E3 Deluxe hat allerdings in beiden Durchläufen die Nase vorne. Wir haben beide Controller im IDE- sowie im AHCI-Betrieb getestet, dabei zeigten sich im Zusammenspiel mit der Referenzfestplatte Maxtor MaxLine III 250 GB keine nennenswerten Leistungsunterschiede.
CPU-Leistung (synthetisch)
Traditionell prüfen wir zunächst die mathematische Leistung der Prozessoren mit Hilfe synthetischer Benchmarks. Hierzu verwenden wir SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098):
SiSoft Sandra 2007.1098: Dhrystone ALU in MIPS; Whetstone iSSE3 in MFLOPS | |||
| ASUS P5E3 Deluxe DDR3-1333CL8, BIOS 1001 |
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| ASUS Blitz Extreme DDR3-1066CL7, BIOS 1005 |
| ||
| ASUS P5K E DDR2-1066CL5, BIOS 1004 |
| ||
| ASUS P5K Deluxe DDR2-800CL4, BIOS 0703 |
| ||
| ASUS Blitz Extreme DDR3-1333CL8, BIOS 1005 |
| ||
| ASUS P5E3 Premium DDR3-1333CL8, BIOS 0151 |
| ||
| ASUS P5K Premium DDR2-1066CL5, BIOS 0504 |
| ||
| ASUS P5K Deluxe DDR2-1066CL5, BIOS 0703 |
| ||
| ASUS P5K Premium DDR2-800CL4, BIOS 0504 |
| ||
| ASUS P5K E DDR2-800CL4, BIOS 1004 |
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Ein zweiter Testlauf mit SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) soll die Multimedia-Performance offenbaren:
SiSoft Sandra 2007.1098: Integer X8 iSSE4 in it/s; FloatingPoint X4 iSSE2 in it/s | |||
| ASUS P5K Deluxe DDR2-1066CL5, BIOS 0703 |
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| ASUS P5E3 Deluxe DDR3-1333CL8, BIOS 1001 |
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| ASUS Blitz Extreme DDR3-1066CL7, BIOS 1005 |
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| ASUS Blitz Extreme DDR3-1333CL8, BIOS 1005 |
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| ASUS P5K Deluxe DDR2-800CL4, BIOS 0703 |
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| ASUS P5K Premium DDR2-1066CL5, BIOS 0504 |
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| ASUS P5K E DDR2-1066CL5, BIOS 1004 |
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| ASUS P5E3 Premium DDR3-1333CL8, BIOS 0151 |
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| ASUS P5K Premium DDR2-800CL4, BIOS 0504 |
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| ASUS P5K E DDR2-800CL4, BIOS 1004 |
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Die Rechenleistung aller Mainboards liegt eng beieinander. Wie bei der P5K-Serie schneidet auch bei der P5E3-Baureihe die Deluxe-Variante besser ab als das Premium-Modell.
Ein zweites Gutachten über die CPU-Leistung holen wir von PC Wizard 2007.1.73 ein, wir beschräken uns allerdings auf den Mandelbrot-Test:
PC Wizard 2007.1.73: Mandelbrot (SSE3) in s | ||
| ASUS Blitz Extreme DDR3-1066CL7, BIOS 1005 |
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| ASUS P5E3 Premium DDR3-1333CL8, BIOS 0151 |
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| ASUS Blitz Extreme DDR3-1333CL8, BIOS 1005 |
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| ASUS P5K Deluxe DDR2-800CL4, BIOS 0703 |
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| ASUS P5E3 Deluxe DDR3-1333CL8, BIOS 1001 |
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| ASUS P5K Premium DDR2-800CL4, BIOS 0504 |
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| ASUS P5K E DDR2-800CL4, BIOS 1004 |
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| ASUS P5K Deluxe DDR2-1066CL5, BIOS 0703 |
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| ASUS P5K Premium DDR2-1066CL5, BIOS 0504 |
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| ASUS P5K E DDR2-1066CL5, BIOS 1004 |
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Ein höherer Speicherdurchsatz führt zu einem größeren Verwaltungsaufwand und bremst die rohe CPU-Leistung ein wenig aus.
Multithreaded (synthetisch)
PC Wizard 2007.1.73 kann die Performance im Multi-Threaded-Betrieb analysieren. Dabei wird zunächst nur ein Thread ausgeführt, danach zwei Threads parallel und schließlich vier Threads. Ausgegeben wird die Bearbeitungszeit pro Thread, niedrige Ergebnisse sind also besser:
PC Wizard 2007.1.73: 4 Threads in s; 2 Threads in s; 1 Thread in s | ||||
| ASUS Blitz Extreme DDR3-1066CL7, BIOS 1005 |
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| ASUS P5E3 Deluxe DDR3-1333CL8, BIOS 1001 |
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| ASUS P5K Deluxe DDR2-1066CL5, BIOS 0703 |
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| ASUS Blitz Extreme DDR3-1333CL8, BIOS 1005 |
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| ASUS P5K Deluxe DDR2-800CL4, BIOS 0703 |
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| ASUS P5E3 Premium DDR3-1333CL8, BIOS 0151 |
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| ASUS P5K Premium DDR2-1066CL5, BIOS 0504 |
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| ASUS P5K Premium DDR2-800CL4, BIOS 0504 |
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| ASUS P5K E DDR2-1066CL5, BIOS 1004 |
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| ASUS P5K E DDR2-800CL4, BIOS 1004 |
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Abermals kann sich das ASUS P5E3 Deluxe gegen das ASUS P5E3 Premium durchsetzen. Zu berücksichtigen ist hierbei, dass das BIOS der X38 basierenden Platine eine längere Reifezeit hatte.
Auch CPU RightMark Lite 2005 v1.3 bietet die Möglichkeit, eine Anwendung auf mehrere Threads zu verteilen und somit mehrere CPU-Kerne auszulasten. Hierzu berechnet das Programm ein komplexes 3D-Gefüge mit 400 Objekten und 4 Lichtern, wir wählten das Modell 1. Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, größere Werte sind also besser. Wir sortieren nach der maximal erreichten Framerate:
CPU RightMark Lite 2005 v1.3: 4 Threads in fps; 2 Thread in fps; 1 Thread in fps | ||||
| ASUS Blitz Extreme DDR3-1066CL7, BIOS 1005 |
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| ASUS P5E3 Deluxe DDR3-1333CL8, BIOS 1001 |
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| ASUS P5K Deluxe DDR2-1066CL5, BIOS 0703 |
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| ASUS Blitz Extreme DDR3-1333CL8, BIOS 1005 |
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| ASUS P5E3 Premium DDR3-1333CL8, BIOS 0151 |
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| ASUS P5K Premium DDR2-1066CL5, BIOS 0504 |
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| ASUS P5K E DDR2-1066CL5, BIOS 1004 |
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| ASUS P5K Deluxe DDR2-800CL4, BIOS 0703 |
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