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ASUS A7M266-D (AMD 760MPX, Dual Socket A) Review - 3/8
13.09.2002 by holger
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Das Layout des A7M266-D
Uns lag das Mainboard in der aktuellen Revision 1.04 vor – wahrscheinlich handelt sich auch um die letzte Revision dieses Boards. Leider hat ASUS darauf verzichtet, die Montagelöcher für ausladende Kühler oder Wasserkühlungen zu öffnen, stattdessen sind diese mit Silberlot verschlossen – offenbar befindet sich jedoch unter diesem Platinenmaterial, so dass ein Durchbohren, wie es in vielen Foren diskutiert wird, auf gar keinen Fall empfohlen werden kann. Positiv fällt sofort die wuchtige passive Northbridgekühlung auf, sodass das Lärmniveau in einem ohnehin recht lauten Dual-Rechner nicht unnötig in die Höhe getrieben wird - außerdem geht man nicht das Risiko eines Lüfterausfalls ein. Wie üblich muss der Hersteller eines Dual-Boards relativ viele konstruktive Kompromisse eingehen. Gut gelöst wurde die Auslegung der Stromversorgung, sodass jede CPU über eine getrennte 3-phasige Stromaufbereitung verfügt. Auch die Platzierung kann überzeugen, die vielen Spulen und Leistungstransistoren wurden mitsamt den Stromanschlüssen in die obere linke Ecke des Mainboards verbannt. Wenn wir schon bei den Stromanschlüssen sind, sei gesagt, dass ASUS gleich 3 (drei!) auf dem A7M266-D unterbringt: Neben dem ATX Power-Connector findet sich der mittlerweile von Pentium4-Systemen bekannte 4-Pin ATX 12 V-Anschluss sowie der weniger bekannte 6-Pin EAUX-Power-Connector, der für eine zusätzliche Stabilisierung der +3,3- und +5 Volt-Leitungen sorgt. Unser Enermax 550 Watt-Netzteil verfügt über alle drei Stromanschlüsse, mit dem zusätzlichen EAUX-Anschluss trat tatsächlich eine Stabilisierung der Spannungen ein – diese waren jedoch marginal, sie belegen jedoch, dass dieser zusätzliche Anschluss durchaus Sinn macht. Um es jedoch deutlich zu sagen: Bereits mit einem Enermax 431 Watt-Netzteil konnte kein instabiles Verhalten beobachtet werden, die +3,3 und +5 Volt-Leitungen waren jedoch nur bei Verwendung des Enermax-Flaggschiffes bei sehr guten +3,39 bzw. +5.03 Volt.


Die Stromversorgung wurde gut gelöst...

Die Platzierung der CPU-Sockel hätte aus unserer Sicht etwas weiter auseinander erfolgen sollen – genügend Platz ist auf dem Mainboard vorhanden. Dennoch war es möglich, die beiden Thermalright SLK800 auf dem ASUS zu montieren, dazu mussten jedoch die beiden regelbaren 80 mm Y.S.-Tech-Lüfter ein wenig versetzt werden, was aufgrund der Befestigung mittels zwei Stahlspangen kein Problem war. Für die Freunde von leisen 80 mm-Lüftern bedeutet dies im Umkehrschluss, dass andere Kühler keine Verwendung finden können, da diese keine solch flexible Montage der Lüfter ermöglichen!


Eng wirds bei den DIMMs...

Auch die Verortung der Speicherbänke verdient Kritik, da unter Verwendung von überlangen GeForce4 Ti4400/4600 kein Wechsel der Speichermodule möglich ist – ein Ausbau der Grafikkarte ist also unumgänglich. Kürzere Karten, wie die GeForce3 oder GeForce4 Ti4200 verursachen dahingegen nicht das genannte Problem der Speicherbestückung. Ärgerlich ist dieser Umstand gerade aus zwei Gründen:

  1. ASUS dokumentiert nicht, in welchen beiden Speicherslots unbuffered Module betrieben werden können – ein häufiges Umstecken ist im Zweifelsfall nötig.
  2. Das Design des Boards hätte es ohne weiteres zugelassen, die Bänke ein paar Millimeter nach oben zu verschieben. Auf dem MSI K7D Master-L trat beispielsweise dieses Problem nicht auf.


Die Northbridge wird passiv gekühlt, die Southbridge AMD768 bietet "nur" ATA100 und USB 1.1

Weiter: 4. Jumper oder jumperless

1. Die Ausstattung des Asus A7M266-D
2. Resourcen und PCI Performance
3. Layout
4. Jumper oder jumperless
5. Das BIOS und der Throttle-Modus
6. Stabilität und Kompatibilität
7. Benchmarks
8. Fazit

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