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ASUS M3N-HT Deluxe (NVIDIA nForce 780a SLI)
Autor: doelf - Veröffentlicht am 27.05.2008
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Stabilität
Der Speicher-Controller befindet sich bei AMD im Prozessor. Da der Phenom X4 9750 für den DDR2-1066 Betrieb freigegeben wurde, haben wir das ASUS M3N-HT Deluxe auch mit genau diesem Speichertakt (unganged) getestet. Hierzu führten wir je Konfiguration fünf Durchläufe von Memtest86+ durch, anschließend folgte ein 12-stündiger Lasttest der fehlerfreien Konfigurationen. Auf zwei Kernen wurde Volllast mit Prime95 erzeugt, die beiden weiteren Kerne und die Grafikkarte wurden mit 3DMark beschäftigt.
Mit zwei Modulen gibt sich das ASUS M3N-HT Deluxe keine Blöße, doch wie sieht es bei Vollbestückung mit vier Speicherriegeln aus? Abermals führen wir je Konfiguration fünf Durchläufe von Memtest86+ und anschließend einen 12-stündigen Lasttest der fehlerfreien Konfigurationen durch.
Solange wir die Finger von EPP (SLI-Memory) lassen, arbeitet das ASUS M3N-HT Deluxe stabil und zuverlässig.
Probleme
Als das ASUS M3N-HT Deluxe Anfang April bei uns eintraf, war diese Hauptplatine ein perfekter "Stinker". Gut, unser veralteter AMD Athlon X2 4000+ hatte seine Freude an dem Mainboard und mit diesem Prozessor lief die Plattform recht ordentlich, doch sobald das ASUS M3N-HT Deluxe mit einem Phenom Prozessor konfrontiert wurde, funktionierte gar nichts mehr. Und das ist keine Übertreibung:
- Sobald wir EPP (SLI-Memory) nutzen wollten, startete das System nicht mehr.
- Fand das Mainboard einen Phenom Prozessor, stellte es die HTT-Anbindung auf 1,0 statt 1,8 GHz.
- Das embedded Linux "Express Gate" blieb beim Start hängen, wenn eine Phenom CPU installiert war.
- Die IGP belegte immer Speicherplatz, auch wenn sie gar nicht genutzt wurde.
- Unsere Maxtor MaxLine III 250 GB wurde am SATA-Controller nicht erkannt.
Wir hatten also ein teures AM2+ Mainboard vor uns, welches ausgerechnet mit Phenom Prozessoren nicht sonderlich gut zurecht kam. Dies besserte sich mit dem BIOS 0702, allerdings gibt es auch weiterhin Probleme:
- EPP (SLI-Memory) funktioniert nicht zuverlässig.
- Beim Übertakten setzt ASUS den Teiler der HTT-Anbindung auf 4x und ignoriert manuelle Einstellungen.
- Für "CPU-NB Voltage" und "CPU Voltage" kann keine manuelle Auswahl getroffen werden.
- Es liegt grundsätzlich zuviel Spannung am Prozessor an, auch ohne Last unter Cool'n'Quiet.
- Unsere Maxtor MaxLine III 250 GB wird am SATA-Controller nicht erkannt.
Aktuell arbeitet das ASUS M3N-HT Deluxe mit Phenom Prozessoren stabil und zuverlässig zusammen, dennoch benötigt diese Hauptplatine unserer Meinung nach noch ein wenig Reifezeit.
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