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AOpen XC-Cube EX-18 V2 Mini-Barebone im Test - 1/11
13.06.2005 by doelf
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Die Zeit des Sockel A läuft aus, seine Performance reicht jedoch für die meisten Anwendungen noch immer voll und ganz aus. Derzeitige Sockel A CPUs und Mainboards bieten eine preiswerte, aber auch erprobte Grundlage für einen Desktop-PC oder ein Mini-Barebone. Auch diejenigen, die gerade auf eine andere Architektur umsteigen und noch eine Sockel A CPU und DDR-Speicher übrig haben, spielen sicherlich mit dem Gedanken, einen zweiten PC damit aufzubauen. Gerade für den Wohnzimmer-Einsatz oder einen Office-PC reicht ein Sockel A Prozessor völlig aus. Steckt dieser in einem ca. 145 € teuren Mini-Barebone, wie z.B. dem AOpen XC-Cube EX-18 V2, so ist er zudem platzsparend und schick verpackt.
Lieferumfang
Der Lieferumfang beschränkt sich auf:
Doch warum packt AOpen SATA-Kabel bei? Auf dem Mainboard des XC-Cube EX-18 V2 befindet sich gar kein SATA-Anschluß! Nun, der Benutzer kann ja einen PCI-Controller für SATA-Festplatten nachrüsten und wird dann feststellen, daß normale SATA-Kabel ihm im XC-Cube EX-18 V2 nicht weiterhelfen. Da die Festplatte quer zur Gehäusefront eingebaut wird, ist kaum Spiel zwischen den Anschlußkabeln und der Seitenwand des Barebones vorhanden. Normale SATA-Kabel stehen einen Zentimeter zu weit hervor. Das abgewinkelte Kabel aus dem Lieferumfang paßt hingegen perfekt.
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Technische Daten
Angetrieben durch NVIDIAs nForce2-GT Chipsatz (IGP+MCP-T), bietet AOpens XC-Cube EX-18 V2 viel Ausstattung für's Geld:
Mit Abmessungen von 200 x 185 x 320 mm (BxHxT) und einem Gewicht von 3,8 kg macht das kompakte Gerät einen schicken Eindruck. Die silberfarbene Front im Lochblech-Design besteht zwar nur aus Kunststoff, die klare Gliederung und das Auflösen der harten Karten, welche so manchen Mini-PC wie einen Schuhkarton wirken lassen, geben dem AOpen XC-Cube EX-18 V2 ein flottes, modernes Äußeres.
Im Inneren muß man allerdings auf die neuesten Trends der Technik verzichten: SATA und PCI-Express sucht man im AOpen XC-Cube EX-18 V2 vergebens. Doch auch mit AGP 8x-Grafikkarten und ATA133-Festplatten kann man gut leben. Und zur Not kann man im Festplattenrahmen auch eine SATA-Festplatte einbauen und einen entsprechenden Controller in den PCI-Steckplatz stecken - passende Anschlußkabel liegen ja schon bei.
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Das Gehäuse
Die silberfarbene Kunststofffront des AOpen XC-Cube EX-18 V2 ahmt ein Lochblech nach und setzt sich mit diesen Design-Experiment deutlich von den Mitbewerbern ab. Schwarze Blenden verbergen die Laufwerke, mittig darunter finden wir den blau beleuchteten Einschaltknopf, neben dem AOpen die Modellbezeichnung und das eigene Markenlogo aufgedruckt hat.
Ganz unten, aber immer noch mit einem ausreichenden Abstand zur Tischfläche, auf der unser Mini-PC aufgebaut wird, befinden sich die Front-Anschlüsse: optischer Digitaleingang, Mikrofon- und Kopfhöreranschluß, zwei mal USB 2.0 und zwei mal Firewire (4-Pin und 6-Pin). Die Gehäusefront ist klar gegliedert und übersichtlich, ihr symmetrischer Aufbau ist gefällig, die nach vorne gewölbte Front und die gerundeten Ecken nehmen ihr die Strenge.
AOpen verbindet die silberfarbene Kunststofffront mit einem schwarz eloxierten Deckel aus Aluminium, der mit drei Rändelschrauben befestigt ist. Beide Seiten wurden perforiert, um im Gehäuse eine ausreichende Luftzirkulation zu ermöglichen. Hier steht ganz klar die Funktion im Vordergrund, auf besonderes Design hat AOpen an dieser Stelle verzichtet und auf Schlichtheit gesetzt.
Auch die Rückseite ist nicht die Show-Seite des Gehäuses, sondern eine rein funktionale Angelegenheit. Dennoch erzielt AOpen bei der Anordnung von Netzteil, Anschlüssen und Erweiterungskarten eine gewisse Eleganz. So gelingt es dem Hersteller, ein Netzteil mit 80 mm Lüfter und Netzschalter zu verbauen.
Darunter finden wir eine Lochblechzone, in der ein paralleler Anschluß sowie ein koaxialer Audioausgang angebracht wurden - aus Platzgründen muß man gerade auf den parallelen Anschluß bei vielen anderen Barebones verzichten. Unterhalb dieser beiden Anschlüsse sehen wir das ATX-Anschlußpanel mit 2x PS/2, 2x VGA, 1x COM, 2x USB 2.0, 1x Firewire, 1x LAN, S-Video Ausgang, optischem Audioausgang und drei analogen Audioanschlüssen (Line-Out, Line-In und Mikrofon).
Im rechten Bereich der Rückseite finden wir die Slotblenden der beiden Steckplätze für die AGP- und PCI-Karte.
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Die Kühlung
AOpen liefert einen CPU-Kühler aus Aluminium mit, der eine Bodenplatte aus Kupfer und eine 3-Punkt Befestigungsklammer besitzt. Der Kühler besteht aus 17 Aluminiumkühlrippen, vor denen seitlich der Lüfter montiert wird.
Der Lüfter, dessen Drehzahl das Mainboard regelt, saugt im Bereich der Stromversorgung und der Northbridge Luft an, dann drückt er sie durch die Kühlrippen. Beim Start des Rechners heult er zunächst laut auf, regelt dann aber sofort wieder herunter. Im IDLE-Betrieb ist das System sehr leise, unter Last stört der CPU-Lüfter auch nicht sehr. In Kombination mit einer "Wattschleuder" - wie der GeForce FX5900 Ultra - ist es mit der Ruhe jedoch schnell vorbei, die zusätzliche Hitze führt zu einer höheren Drehzahl und das Mini-System wird laut. Allerdings erreichten wir zum Glück nie die Drehzahl, welche der CPU-Lüfter beim Systemstart verwendet und die an einen startenden Düsenjäger erinnert.
Wie bei allen Mini-Barebones hängt auch die Lautstärke des AOpen XC-Cube EX-18 V2 sehr von den verwendeten Komponeten ab. "Out-of-the-box", also ohne AGP-Grafikkarte, ist das System wirklich als leise zu bezeichnen.
Die Luft wird in Richtung der perforierten Gehäusewand transportiert und seitlich aus dem Barebone herausgeführt. Daher ist es sehr wichtig, die rechte Seitenwand des Gehäuses nicht mit Hindernissen zuzustellen. Funktioniert die Entlüftung an dieser Stelle nicht mehr, dann kippt das Belüftungskonzept.
Auf der linken Gehäuseseite sehen wir sogar noch mehr Löcher in der Seitenwand. Diese sollen ausreichende Zuluft für leistungsstarke Grafikkarten gewährleisten.
Im AOpen XC-Cube EX-18 V2 können nur Grafikkarten im 1-Slot-Design verbaut werden, auch die Modifikation der Karte mit leisen VGA-Kühlern wie z.B. dem Zalman VF700-AlCu oder dem Arctic Cooling NV Silencer 5 fällt somit als Option aus.
Während das Barebone-System die Möglichkeit der Querlüftung von links nach rechts gut umsetzt, damit aber auch klare Anforderungen an die Aufstellung des Gerätes stellt, finden wir auch die etwas üblichere Entlüftung zur Gehäuserückseite hin verwirklicht. Diese wird durch den 80 mm Lüfter des Netzteiles bewerkstelligt, das hinter dem CPU-Kühler wärme Luft oberhalb der Stromversorgung abführt.
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Das Mainboard
Typsich für AOpen ist die schwarze Hauptplatine UK79G-1394. Die Anschlüsse für das Frontpanel und die PATA-Laufwerke befinden sich unmittelbar hinter der Geäusefront.
Dahinter folgen zwei DIMM-Slots, die sich parallel zur Gerhäusefront orientieren. Links neben den Speicherslots finden wir den leicht zugänglichen CLEAR-CMOS Jumper.
Den mittleren Abschnitt des Mainboards prägen die passiv gekühlte Southbridge, die um 45° gedrehte, ebenfalls passiv gekühlte Northbridge und der CPU-Sockel. Im hinteren Bereich sehen wir auf der linken Seite den AGP-Steckplatz und einen PCI-Steckplatz. Rechts daneben befindet sich die dreiphasige Stromversorgung des Mainboards.
Alles andere als günstig liegt der Floppy-Anschluß: Hinter dem CPU-Sockel wird dieser Anschluß abgegriffen und über den CPU-Kühler zum Diskettenlaufwerk geführt. Da sich der CPU-Lüfter nicht oben auf, sondern seitlich am Kühler befindet, ist dies nicht so kompliziert, wie es sich anhöhrt, dennoch gibt es sicherlich bessere Lösungen. Auf dem Foto sieht man links neben dem CPU-Kühler drei Jumper, welche die Sprache für die Fehlerdiagnose "Dr. Voice" einstellen.
Da die Verortung des Floppy-Anschlusses der einzige Schnitzer beim Layout des Mainboards ist, können wir ihn leicht verschmerzen.
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Resourcen, Stabilität und Auffälligkeiten
Betrachten wir zunächst die IRQ-Vergabe:
| IRQ | Gerät |
| 16 | - |
| 17 | - |
| 18 | - |
| 19 | AGP |
| 20 | Audio Codec, Firewire, USB 2.0 Controller |
| 21 | LAN |
| 22 | Audio, USB 2.0 Hubs |
| 23 | - |
Die IRQ-Verteilung hätte sicherlich sinnvoller gelöst werden können. Auf Probleme stießen wir jedoch nicht.
BIOS und Overclocking
Auch wenn sich Mini-PCs nicht primär an Overclocker wenden, erfreut es uns dennoch zu sehen, daß AOpen mannigfaltige Tuning-Optionen anbietet:
Speicherkompatibilität
Folgende Speicher-Kombinationen kamen bei unserem Test zum Einsatz (es wurde jeweils die automatische Speichererkennung des Mainboards verwendet):
24-Stunden-Volllasttest
Das AOpen XC-Cube EX-18 V2 bestand unseren 24-Stunden-Volllasttest (3DMark2001SE und Prime95 in der Dauerschleife) mit beiden Speicherkombinationen fehlerfrei. Dabei wurde je einmal mit der onboard VGA-Einheit (IGP) und einmal mit einer Asus V9950 Ultra (GeForce FX5900 Ultra) getestet. Auch alle anderen Tests und Benchmarks durchlief das System ohne Probleme: Vorbildlich!
Grafikkartenkompatibilität
Wir haben das Mainboard mit folgenden Grafikkarten getestet:
AOpens XC-Cube EX-18 kommt problemlos mit den verwendeten Grafikkarten zurecht und arbeitet schnell und problemlos.
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Das Testsetup:
Die mit fetter Schrift hervorgehobenen Komponenten wurden für die Benchmarks verwendet.
Soundcheck
| RightMarkt 5.0 | AOpen XC-Cube EX-18 Realtek |
Chaintech S1689 Realtek |
Albatron KX18DS Realtek |
EPoX 8RDA6+ Realtek |
| Frequency response, dB Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz (niedriger=besser) |
+0.30;-0.83 | +0.37;-2.18 | +0.36;-0.30 | +0.18;-1.10 |
| Noise level, dBA Eigen-Rauschpegel (niedriger=besser) |
-82.1 | -75.4 | -88.0 | -84.0 |
| Dynamic range, dBA Dynamik-Bereich (größer=besser) |
82.0 | 76.5 | 87.4 | 75.7 |
| Total Harmonic Distortion (Klirrfaktor) % (niedriger=besser) |
0.0046 | 0.0033 | 0.0038 | 0.052 |
| Intermodulation distortion, % (niedriger=besser) |
0.211 | 0.458 | 0.065 | 0.095 |
| Stereo crosstalk, dB Übersprechen (niedriger=besser) |
-81.3 | -76.6 | -85.2 | -80.6 |
AOpens XC-Cube EX-18 V2 Mini-Barebone klingt gut, einzig die Intermodulationsverzerrung hätte niedriger ausfallen können.
USB 2.0- und Firewire-Performance
Mit SiSoft Sandra 2004 nehmen wir die Messung der USB 2.0-Performance vor. In einem externen Firewire-/USB 2.0 Case (Avance iFire2) befindet sich eine 2,5" Notebookfestplatte mit 40 GB und 4200 U/Min von IBM (IC25N040AT), wir schließen diese via USB 2.0 an die Testkandidaten an und messen die Performance:
| SiSoft Sandra 2004: USB 2.0 Sequential Read; Sequential Write | ||
| Chaintech S1689 ULi 1689 | 20 MB/sec 20 MB/sec | |
| Asrock K8-Combo ULi 1689 | 20 MB/sec 20 MB/sec | |
| Asrock K8S8X SiS 755 | 20 MB/sec 20 MB/sec | |
| Asus K8V SE VIA K8T800 | 20 MB/sec 20 MB/sec | |
| EPoX 8KDA3+ nForce3 250GB | 20 MB/sec 20 MB/sec | |
| EPoX 8RDA6+ nForce2 GB | 20 MB/sec 20 MB/sec | |
| Albatron KX18DS nForce 2 | 20 MB/sec 20 MB/sec | |
| Albatron K8Ultra-U ULi 1689 | 17 MB/sec 17 MB/sec | |
| AOpen XC-Cube EX-18 nForce2GT | 17 MB/sec 17 MB/sec | |
| SiSoft Sandra 2004: Firewire Sequential Read; Sequential Write | ||
| EPoX 8RDA6+ nForce2 GB | 20 MB/sec 20 MB/sec | |
| Albatron KX18DS nForce 2 | 20 MB/sec 20 MB/sec | |
| AOpen XC-Cube EX-18 nForce2GT | 17 MB/sec 17 MB/sec | |
Sowohl bei der USB 2.0- als auch bei der Firewire-Performance kann das Mainboard des AOpens XC-Cube EX-18 nicht punkten, es liegt jeweils 3 MB/sec hinter den besten Probanten zurück.
IDE-Performance
Mit HDTach 3.0.1.0 haben wir die IDE-Burstrate getestet. Folgende Festplatten kamen hierbei zum Einsatz:
| HDTach 3.0.1.0: Burstraten (P-ATA Lesen) | ||
| Albatron K8Ultra-U ULi 1689 | 123.7 MB/sec | |
| Chaintech S1689 ULi 1689 | 123.6 MB/sec | |
| Albatron KX18DS nForce 2 | 120.0 MB/sec | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 | 119.4 MB/sec | |
| AOpen XC-Cube EX-18 nForce2GT | 119.2 MB/sec | |
| Asus K8V SE VIA K8T800 | 118.2 MB/sec | |
| Asrock K8S8X SiS 755 | 117.1 MB/sec | |
| EPoX 8KDA3+ nForce3 250GB | 117.1 MB/sec | |
| EPoX 8RDA6+ nForce2 GB | 116.1 MB/sec | |
| Asus K8V SE Promise | 108.0 MB/sec | |
Der Durchsatz im ATA133-Betrieb ist überzeugend, AOpens Winzling schiebt sich zwischen die beiden nForce2 Mainboards.
CPU-, Bus- und Speichertakt
Nicht immer treffen die Mainboardhersteller die Taktraten genau, recht häufig verrechnet man sich ein wenig nach oben, wodurch derart "übertaktete Mainboards" in Benchmarks einen Vorteil haben. Wie sieht es bei den Testkandidaten aus?
| Taktraten | EPoX 8RDA6+ |
Albatron KX18DS |
AOpen XC-Cube EX-18 |
| CPU-Takt Soll: 2200 MHz |
2200.2 | 2200.0 | 2204.6 |
| Bus-Takt Soll: 200 MHz |
200.0 | 200.0 | 200.4 |
Während der Athlon XP 3200+ auf dem Albatron KX18DS Pro II und EPoX 8RDA6+ eine Punktlandung erzielt, gönnt AOpen der CPU 4,6 MHz "Bonus". Bei den Benchmarks sollte man dies im Hinterkopf behalten, denn wir werden uns diesmal die Einrechnung eines Korrekturwertes sparen.
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CPU- und Speicher-Performance
Sehen wir uns nun die Ergebnisse von SiSoft Sandra 2004 an:
| SiSoft Sandra 2004: Dhrystone; Whetstone; Whetstone SSE | ||
| Chaintech S1689 ULi 1689 | 9252 3159 4115 | |
| Albatron K8Ultra-U ULi 1689 | 9227 3172 4134 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Sockel 939 | 9213 3142 4126 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Man.=2000 MHz | 9205 3165 4122 | |
| EPoX 8KDA3+ nForce3 250GB | 9200 3163 4117 | |
| Asrock K8S8X SiS 755 | 9192 3160 4117 | |
| Asus K8V SE VIA K8T800 | 9109 3131 4079 | |
| AOpen XC-Cube EX-18 nForce2GT | 9100 3465 - | |
| EPoX 8RDA6+ nForce2 GB | 9048 3438 - | |
| Albatron KX18DS nForce 2 | 9045 3434 - | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Auto=1950 MHz | 8974 3060 4020 | |
Bei der Dhrystone- und Whetstone-Wertung von SiSoft Sandra 2004 kann sich das Barebone-System vor den beiden nForce2-Platinen von Albatron und EPoX platzieren.
| SiSoft Sandra 2004: INT/SSE; FPU/SSE | ||
| AOpen XC-Cube EX-18 nForce2GT | 20705 22047 | |
| EPoX 8RDA6+ nForce2 GB | 20543 21867 | |
| Albatron KX18DS nForce 2 | 20525 21850 | |
| Albatron K8Ultra-U ULi 1689 | 19157 20622 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Sockel 939 | 19129 20592 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Man.=2000 MHz | 19110 20570 | |
| EPoX 8KDA3+ nForce3 250GB | 19101 20562 | |
| Asrock K8S8X SiS 755 | 19083 20543 | |
| Chaintech S1689 ULi 1689 | 19078 20530 | |
| Asus K8V SE VIA K8T800 | 18911 20357 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Auto=1950 MHz | 18630 20054 | |
Der INT/SSE und FPU/SSE Durchlauf sieht AOpen an der Spitze. Der AMD Athlon XP 3200+ profitiert in diesem Test von seiner 200 MHz höheren Taktrate.
| SiSoft Sandra 2004: Mem/INT; Mem/FPU | ||
| Chaintech S1689 ULi 1689; 1T | 5432 5357 | |
| Chaintech S1689 ULi 1689; 2T | 4827 4830 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689; 2T Sockel 939 | 4778 4784 | |
| Albatron K8Ultra-U ULi 1689 | 3053 3050 | |
| EPoX 8KDA3+ nForce3 250GB | 3050 3049 | |
| Asrock K8S8X SiS 755 | 3048 3048 | |
| Asus K8V SE VIA K8T800 | 3028 3030 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Man.=2000 MHz | 2989 2989 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Auto=1950 MHz | 2973 2973 | |
| Albatron KX18DS nForce 2 | 2818 2633 | |
| EPoX 8RDA6+ nForce2 GB | 2789 2608 | |
| AOpen XC-Cube EX-18 nForce2GT | 2558 2406 | |
Ein etwas niedrigerer Speicherdurchsatz bringt oft eine etwas höhere CPU-Leistung mit sich. Das gilt auch für AOpens XC-Cube EX-18: Der Speicherdurchsatz liegt unter dem, der anderen nForce2-Platinen.
| Cinebench 2003: CPU-Test | ||
| Chaintech S1689 ULi 1689 | 282 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Sockel 939 | 282 | |
| Albatron K8Ultra-U ULi 1689 | 281 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Man.=2000 MHz | 281 | |
| Asrock K8S8X SiS 755 | 281 | |
| EPoX 8KDA3+ nForce3 250GB | 281 | |
| Asus K8V SE VIA K8T800 | 278 | |
| AOpen XC-Cube EX-18 nForce2GT | 277 | |
| Albatron KX18DS nForce 2 | 276 | |
| EPoX 8RDA6+ nForce2 GB | 275 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Auto=1950 MHz | 274 | |
Dafür sehen wir den XC-Cube EX-18 beim CPU-Test von Cinebench 2003 wieder vor den nForce2 basierenden Mitbewerbern...
| Super PI: 1M (niedrigere Werte sind besser) | ||
| Chaintech S1689 ULi 1689 | 42 sec. | |
| Albatron K8Ultra-U ULi 1689 | 43 sec. | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Sockel 939 | 43 sec. | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Man.=2000 MHz | 43 sec. | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Auto=1950 MHz | 43 sec. | |
| Asrock K8S8X SiS 755 | 43 sec. | |
| EPoX 8KDA3+ nForce3 250GB | 43 sec. | |
| Asus K8V SE VIA K8T800 | 43 sec. | |
| Albatron KX18DS nForce 2 | 43 sec. | |
| EPoX 8RDA6+ nForce2 GB | 44 sec. | |
| AOpen XC-Cube EX-18 nForce2GT | 46 sec. | |
...bei Super PI jedoch abgeschlagen auf dem letzten Platz.
AOpen XC-Cube EX-18 V2 Mini-Barebone im Test - 9/11
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Spiele-Performance
Beginnen wir mit einem synthetischen Benchmark von Futuremark:
| Futuremark 3DMark2003 | ||
| Asus K8V SE VIA K8T800 | 6065 | |
| Albatron K8Ultra-U ULi 1689 | 6015 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Sockel 939 | 6002 | |
| Asrock K8S8X SiS 755 | 5992 | |
| EPoX 8KDA3+ nForce3 250GB | 5980 | |
| Chaintech S1689 ULi 1689 | 5959 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Man.=2000 MHz | 5946 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Auto=1950 MHz | 5918 | |
| Albatron KX18DS nForce 2 | 5822 | |
| EPoX 8RDA6+ nForce2 GB | 5812 | |
| AOpen XC-Cube EX-18 nForce2GT | 5783 | |
| AOpen XC-Cube EX-18 onboard VGA | 274 | |
Bei 3DMark03 fällt der Athlon XP 3200+ zurück - das gilt insbesondere für unser AOpen Barebone, dessen Speicherdurchsatz ja auch etwas niedriger war. Die Leistung der onboard Grafik ist für moderne Spiele nicht mehr ausreichend.
| Aquamark03, CPU | ||
| Chaintech S1689 ULi 1689 | 9100 | |
| EPoX 8KDA3+ nForce3 250GB | 9083 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Man.=2000 MHz | 9054 | |
| Asrock K8S8X SiS 755 | 9018 | |
| Asus K8V SE VIA K8T800 | 8983 | |
| Albatron K8Ultra-U ULi 1689 | 8950 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Sockel 939 | 8932 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Auto=1950 MHz | 8844 | |
| AOpen XC-Cube EX-18 onboard VGA | 7528 | |
| Albatron KX18DS nForce 2 | 7371 | |
| EPoX 8RDA6+ nForce2 GB | 7353 | |
| AOpen XC-Cube EX-18 nForce2GT | 7261 | |
Bei Aquamark03 zeigt das Barebone-System die zu erwartende CPU-Leistung. Bei Verwendung der onboard Grafik verzerrt sich das Bild etwas und die CPU-Leistung wird höher bewertet als beim Einsatz eine AGP-Grafikkarte.
| Aquamark03, 3D | ||
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Sockel 939 | 5670 | |
| Albatron KX18DS nForce 2 | 5670 | |
| AOpen XC-Cube EX-18 nForce2GT | 5667 | |
| EPoX 8RDA6+ nForce2 GB | 5649 | |
| Asus K8V SE VIA K8T800 | 5622 | |
| Albatron K8Ultra-U ULi 1689 | 5616 | |
| Asrock K8S8X SiS 755 | 5616 | |
| EPoX 8KDA3+ nForce3 250GB | 5595 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Auto=1950 MHz | 5586 | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Man.=2000 MHz | 5580 | |
| Chaintech S1689 ULi 1689 | 5433 | |
| AOpen XC-Cube EX-18 nForce2GT | 843 | |
Die 3D-Wertung von Aquamark03 fällt sehr Sockel A freundlich aus, das liegt an der um 200 MHz höheren Taktrate des AMD Athlon XP 3200+. Auch AOpens Barebone profitiert hiervon und schieb sich zwischen die nForce2 Mainboards von Albatron und EPoX.
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Encoding-Performance
Die letzte Testreihe betrachtet die Performance beim Encoden von Video-Daten.
| TMPEG 2.512.52.161: VCD PAL, Highest Quality (niedrigere Werte sind besser) | ||
| Chaintech S1689 ULi 1689 | 150 sec. | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Sockel 939 | 150 sec. | |
| Albatron K8Ultra-U ULi 1689 | 153 sec. | |
| EPoX 8RDA6+ nForce2 GB | 155 sec. | |
| AOpen XC-Cube EX-18 nForce2GT | 155 sec. | |
| Albatron KX18DS nForce 2 | 157 sec. | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Man.=2000 MHz | 164 sec. | |
| Asrock K8S8X SiS 755 | 164 sec. | |
| EPoX 8KDA3+ nForce3 250GB | 164 sec. | |
| Asus K8V SE VIA K8T800 | 165 sec. | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Auto=1950 MHz | 168 sec. | |
| Windows Media Encoder 9: 5384 kbit/s (niedrigere Werte sind besser) | ||
| Chaintech S1689 ULi 1689 | 1641 sec. | |
| Asrock K8S8X SiS 755 | 1668 sec. | |
| EPoX 8KDA3+ nForce3 250GB | 1668 sec. | |
| Asus K8V SE VIA K8T800 | 1680 sec. | |
| Albatron KX18DS nForce 2 | 1753 sec. | |
| EPoX 8RDA6+ nForce2 GB | 1753 sec. | |
| AOpen XC-Cube EX-18 nForce2GT | 1776 sec. | |
| Albatron K8Ultra-U ULi 1689 | 1807 sec. | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Sockel 939 | 1830 sec. | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Man.=2000 MHz | 1833 sec. | |
| Asrock K8-Combo-Z ULi 1689 Auto=1950 MHz | 1881 sec. | |
Auch bei den Encoding-Testläufen kann AOpens XC-Cube EX-18 mit den nForce2 Mainboard mithalten und zeigt eine gute Performance.
AOpen XC-Cube EX-18 V2 Mini-Barebone im Test - 11/11
13.06.2005 by doelf
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Fazit
AOpens XC-Cube EX-18 V2 Mini-Barebone kann in allen Punkten überzeugen: Das Design ist schick, die Ausstattung stimmig, die Verarbeitung wertig und die Kühlung arbeitet effektiv und zumeist auch relativ leise. Erst wenn man eine leistungsstarke Grafikkarte einbaut, erhöht sich die Abwärme in dem kompakten Gehäuse so weit, daß die Lüfter schneller drehen müssen. Ein Nachteil des Kühlungskonzeptes ist allerdings, daß man zu beiden Seiten des Gehäuses Platz für die Be- und Entlüftung lassen muß.
Die Montage gestaltet sich recht einfach, lediglich die Lage des Floppy-Anschlusses sorgt für ein wenig Unmut. Am Ende ist dennoch alles sauber verbaut und der Platz im Gehäuse gut ausgenutzt. Da AOpen fast alle wichtigen Kabel vormontiert hat, hält sich der Aufwand für den Zusammenbau in Grenzen.
Dies ist das erste Mini-Barebone von AOpen, welches wir uns näher ansehen konnten und es hat uns überzeugt. Bereits ab 145 € kann man dieses schicke System finden - für ein "Set" aus Gehäuse, Netzteil, Mainboard und CPU-Kühler ist das ein hervorragender Preis. Einfach noch die CPU, den Speicher, Festplatte und DVD-Laufwerk einbauen und der Mini-PC ist komplett.
Service: Die besten Preise finden
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Unser Dank gilt:
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www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-aopenxccubeex18-print.phtml