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Antec Performance One P160 im Test - 1/11
09.08.2005 by doelf
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Dieses Jahr kümmern wir uns wieder verstärkt um das "Drumherum" und nicht nur um das Innenleben der Computer. Der Trend, den Computer zum Lifestyle-Objekt zu machen und ihn in ein Statussymbol zu verwandeln, ist ungebrochen. Individualität und Qualität stehen hoch im Kurs und in starkem Kontrast zur "Geiz ist geil"-Mentalität. Nachdem wir uns mit dem Aplus iQ-eye CS-1020-2A ein extravagantes Stahlgehäuse mit Lüftersteuerung und vielen Extras angesehen hatten, betrachteten wir mit dem Aplus Dark Trooper CS-C1026-10 ein cleveres Stahlgehäuse der mittleren Preiskategorie. Höchste Zeit also, das Material zu wechseln und wieder einmal ein leichtes und elegantes Aluminium-Modell zu begutachten: Das Antec Performance One P160.
Antec überrascht uns zunächst einmal mit einer seltsamen Werbestrategie. Daß die Werbemacher nicht immer jedes Wort auf die Waagschale legen und es mit den Fakten nicht immer ganz genau nehmen, ist bekannt. Dennoch finden wir folgende Aussage Antecs zutiefst seltsam:
"Hergestellt aus recycelten Kampfflugzeugen.*"Diese Aussage ist schlicht und einfach falsch. Die Anzahl der für Antecs Performance One Serie recycelten Kampfflugzeuge beläuft sich nämlich auf Null. Woher wir das wissen? Man betrachte das Sternchen neben Antecs dreister Lüge und scrolle auf der Produktseite ein wenig weiter herunter. Dort steht:
"*Na ja, das ist eigentlich geschwindelt. Hört sich aber cool an, oder?*"Ja, cool hört sich das an. Und viele Besucher von Antecs Produktseite werden mit Sicherheit nur die "coole", fett hervorgehobene Überschrift lesen. Aus diesem Grund finden wir dieses Vorgehen Antecs auch einfach nur "uncool". Damit wir auf das Performance One P160 fliegen, muß Antec also noch mehr im Ärmel haben als leere Versprechungen.
Die Eckdaten
Halten wir die Eckdaten des Gehäuses fest:
Der Lüfter
Hier noch die Daten des mitgelieferten Lüfters:
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Die Gehäusefront
Antec setzt auf ein schlichtes und klares Design. Während die Seiten und die Grundkonstruktion des Gehäuses aus Aluminium bestehen, wird für die Front Kunststoff verwendet. Die Staffelung (von oben nach unten) von Anschlüssen, 5 1/4-Zoll Laufwerken, 3,5 Zoll Laufwerken und Lufteinlaß orientiert sich perfekt an den Ansprüchen des Benutzers. Die "Usability" leidet also nicht aufgrund von reinen Design-Spielereien, wie es bei vielen aktuellen Gehäusen der Fall ist.
Um den Gesamteindruck nicht durch andersfarbige Laufwerke zu beeinträchtigen, bietet Antec drei Blenden an. Diese bedecken zwei 5 1/4- sowie einen 3,5-Zoll Einschub und ermöglichen den versteckten Einbau vom zwei CD/DVD-Laufwerken und einer Floppy. Ein Rahmen aus Lüftungsschlitzen umgibt die Gehäusefront, der nicht nur ein Stilelement sein soll, sondern auch der zusätzlichen Lüftung dient. Allerdings dringt hier auch Staub zur Rückseite der Gehäusefront vor.
Das Front-Bedienfeld, welches neben den Anschlüssen für USB 2.0, Firewire und Audio auch eine Temperaturanzeige beinhaltet, die abwechselnd die Messdaten der beiden angeschlossenen Sensoren anzeigt, kann um 45° gekippt werden, so daß man es immer optimal im Blickfeld hat. Sollte man das Bedienfeld parallel zur Gehäusefront stellen, öffnet sich an der Oberseite ein weiterer Schlitz, welcher Staub ins Gehäuse läßt.
Durch drei senkrechte Schlitze inszeniert Antec den Lufteinlaß des 120 mm Frontlüfters. Um diese noch weiter zu betonen, wurden hier blaue LEDs angeordnet - dazu später mehr. Doch auch hier setzt Antec nicht nur auf Effekte, sondern primär auf "Funktion". Ein Metallrost schützt vor elektro-magnetischer Strahlung und ein auswaschbarer Filter hält Staub vom Eindringen in den PC ab.
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Die Gehäuseseiten
Die rechte Gehäuseseite ist völlig schmucklos: eloxiertes Aluminium wo man auch hinsieht! Man kann die rechte Gehäuseseite übrigens erst demontieren, wenn man zuvor die Front abgenommen und die beiden dahinter sitzenden Rändelschrauben entfernt hat. Zum Glück ist die Demontage dieses Seitenteils auch nicht notwendig.
Auf der linken Gehäuseseite sehen wir zwei Drehknöpfe, welche ein wenig an die Bedienung einer Waschmaschine erinnern:
Diese Elemente dienen zur Verriegelung dieses Seitenteiles. Man kann die linke Seite somit ohne den Einsatz von Werkzeug entfernen: Zunächst löst man zwei Rändelschrauben auf der Rückseite, dann schließt man die hintere Verriegelung auf und dreht beide Drehknöpfe in eine waagerechte Position. Nun kann man den Seitendeckel durch Ziehen an den beiden Verriegelungen wie eine Zugbrücke herunterklappen.
Allerdings löst sich der Seitendeckel im Bereich der Gehäusefront nur widerwillig, und man muß schon etwas Kraft aufbringen, um ohne den Einsatz eines Hebels auszukommen. Das Problem mit Werkzeug, welches man als Hebel einsetzen könnte, ist die empfindliche Oberfläche des eloxierten Aluminiums, die sehr anfällig für Kratzer ist.
Antecs Lösung zum Öffnen des Seitenteiles ist somit nicht perfekt, dennoch fallen die beiden Verriegelungen im späteren Betrieb noch recht positiv auf, da sie ausreichenden Anpreßdruck entwickeln und somit ein Klappern der Gehäuseseite, wie man sie bei billigen Aluminium-Gehäusen oft antrifft, verhindern.
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Die Rückseite und das Innenleben
Auf der Rückseite erkennen wir die übliche Konstruktion eines ATX-Gehäuses: Oben sitzt das Netzteil und befördert die Wärme aus dem PC, darunter befindet sich das ATX-Backpanel des Mainboards, darunter die Steckkarten. Antec ordnet neben dem ATX-Backpanel einen Luftdurchlaß für einen 120 mm Lüfter an:
Mit einem 120 mm Lüfter an der Front und einem weiteren auf der Rückseite legt Antec den Grundstein für eine effektive und leise Lüftung. Idealerweise setzt man dann noch ein Antec Neopower Netzteil mit einem 120 mm Lüfter im Boden ein - wir werden dies im Laufe dieses Testberichtes noch machen - und auch heiße Komponeten sollten kein Problem mehr darstellen.
Antec setzt beim Performance One P160 konsequent auf Rändelschrauben. Diese finden sich nicht nur auf der Gehäuserückseite, sondern...
...wenn wir das Gehäuse öffnen,...
...auch als Befestigung für die Steckkarten. Das offene Gehäuse dokumentiert zudem das Lüftungskonzept recht klar: Unten wird an der Frontseite Frischluft durch einen Filter angezogen und durch die Festplatten geführt. Ein Teil dieser Zuluft fließt zur Grafikkarte, ein weiterer Teil in Richtung CPU. Hinter der CPU, auf der Rückseite des Gehäuses, werden diese Luftströme herausgeführt. Das Netzteil, welches abhängig von seiner Konstruktion ebenfalls zur Luftführung beitragen kann, sorgt für einen Luftstrom zwischen den 5 1/4-Zoll Laufwerken. Zudem kann auch das Netzteil einen Teil der Abwärme des Hitzeschwerpunktes um die CPU abführen.
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Die Laufwekskäfige
Vier 5 1/4-Zoll Einschübe stehen für externe Laufwerke zur Verfügung, die beiden obersten Laufwerke sind zudem mit Blenden versehen, um eine einheitliche Optik zu gewährleisten. Alternativ können diese Blenden jedoch auch entfernt werden, die Laufwerke schließen dann mit der Gehäusefront ab. Die Montage der Laufwerke wird über mitgelieferte Schienen vorgenommen.
Unter den vier 5 1/4-Zoll Schächten befinden sich noch zwei externe 3,5-Zoll Einschübe, welche wie eine Schublade zur Gehäusefront hin herausgezogen werden können:
Der oberste dieser Einschübe verfügt ebenfalls über eine Blende, hinter der man ein andersfarbiges Diskettenlaufwerk verstecken kann.
Die vier 3,5-Zoll Schächte vor dem 120 mm Lüfter sind für die Festplatten vorgesehen. Antec sorgt nicht nur für eine optimale Lüftung der Festplatten, sondern dreht die Schächte auch um 90°, wodurch der Einbau und die Kabelführung vereinfacht werden.
Doch Antec hat sogar noch weitergedacht: Durch Gummipuffer wird die Festplatte entkoppelt und Schwinkungen abgefangen. Störende Vibrationen können auf diese Weise unterbunden werden:
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Verkabelung und Anschlüsse
Antec ist darum bemüht, das Kabelchaos im Gehäuse einzudämmen. Aus diesem Grund wurde eine Kabelklemme an die Unterseite des Gehäusedeckels geklebt, welche die Kabel der Frontanschlüsse sowie das Stromkabel für die Temperaturanzeige aufnimmt. Das Gewicht scheint jedoch etwas zu hoch zu sein, denn im Test löste sich die Klemme: Der Kleber hat nicht genug Kraft.
Ein Kabel, welches mit der Temperaturanzeige verbunden ist, dient zum Umschalten zwischen Celsius und Fahrenheit. Wer auf die Temperaturanzeige verzichten möchte, schließt das Y-Kabel einfach nicht an den Molex-Steckern des Netzteiles an.
Oberhalb der Festplatteneinschübe sehen wir ein weiteres Y-Kabel mit Molexanschlüssen. Dieses versorgt die blauen LEDs in der Gehäusefront mit Strom. Wer keinen Wert auf die Lightshow legt, schließt das Kabel einfach nicht an.
Abgesehen von den üblichen Mainboard-Anschlüssen (Reset, Power-Switch, Power-LED, IDE-LED) finden wir noch zwei Temperaturfühler, einen USB-Anschluß für zwei USB 2.0 Ports, einen Firewire-Anschluß sowie die Frontaudio-Anschlüsse. Letztere sind als Block ausgeführt, für Mainboards und Soundkarten, die vom Standard abweichen, jedoch auch zusätzlich mit Einzelsteckern versehen:
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7. Mainboardschlitten, Montage des Mainboards
Erfreulicherweise haben wir mit dem Performance One P160 endlich wieder ein Gehäuse mit Mainboardschlitten im Test. Dieser Schlitten erleichter die Montage des Mainboards, da diese außerhalb des Gehäuses vorgemommen werden kann.
Auch beim Mainboard-Schlitten bleibt Antec konsequent und fixiert diesen mit einer einzelnen Rändelschraube. Ein Griff, der sich neben dieser Schraube befindet, soll das Einsetzen und Herausnehmen des Schlittens erleichtern.
Der Schlitten wird zur linken Gehäuseseite hin herausgenommen. Da die Festplatten um 90° gedreht verbaut werden, stören diese nicht beim Ein- oder Ausbau des Mainboards.
Für den Praxistest bauen wir das EPoX 4PCA3+ ein. Der Rahmen, welcher die ATX-Anschlußblende aufnimmt, entpuppt sich als etwas instabil und verwindet sich schnell. Für den Einbau spielt das jedoch keine Rolle.
Für unseren Test wählen wir diesmal nicht das Tyan Tiger MP, welches die ATX-Norm minimal überschreitet und daher nicht auf den Mainboardschlitten paßt. Das ist etwas ärgerlich, denn Antec hätte hier durchaus noch einen Zentimeter Spiel gehabt. Unser EPoX 4PCA3+, welches die ATX-Norm ausreizt, paßt jedoch problemlos:
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8. Montage: Lüfter
Durch den Einsatz von zwei 120 mm Lüftern kann sowohl eine sehr leistungsfähige, als auch eine sehr leise Lüftung umgesetzt werden. Antec liefert leider nur einen Lüfter mit, welcher für den leisen Betrieb ausgelegt ist.
Er dreht mit 1600 U/min und fördert damit 95,37 m3/h. Antec gibt den Schalldruck mit 28,0 dB(A) an. Wir haben dies nachgemessen und zwei weitere 120 mm Lüfter, jeweils mit voller Drehzahl, zum Vergleich hinzugefügt:
| Schalldruck in dB(A), Abstand 1 Meter (niedriger ist besser) | ||
| Antec 1.6, 120 mm 1600 U/min | 29,88 | |
| A.C.Ryan 120 mm 2000 U/min | 35,88 | |
| Titan TFD-12025H, 120 mm 2200 U/min | 39,28 | |
Antec entkoppelt beim Performance One P160 nicht nur die Festplatten, sondern auch den hinteren 120 mm Lüfter. Statt ihn am Gehäuse zu verschrauben, befestigt man ihn mit Pfropfen aus sehr weichem Gummi, welche die Virationen des Lüfter abfangen:
Leider können diese Puffer nur einmal verwendet werden. Hat man sie einmal festgezogen, können sie nicht mehr heil entfernt werden. Antec rät, nach dem Festziehen die überstehenden Spitzen mit einer Schere abzuschneiden.
Auf der Vorderseite des Gehäuses wird der 120 mm Lüfter in eine "Schublade" eingesetzt, die abermals mit einer einzigen Rändelschraube gesichert wird:
Der Frontlüfter wird nicht entkoppelt, sondern lediglich an der Schublade verschraubt. Wir raten daher, zu einem vibrationsarmen Modell zu greifen.
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Montage: Front abnehmen
Um die externen Laufwerksschächte bestücken zu können, muß die Gehäusefront entfernt werden. Die Gehäusefront wird unterhalb der Frontanschlüsse mit zwei Nasen fixiert, eine dritte sitzt, als Führung, unterhlab des 120 mm Lüfters. Am Gehäuse selbst wird die Front von drei Kunststoffpfropfen gehalten. Zum Lösen hebt man das Gehäuse vorne etwas an und greift unter die Gehäusefront, dann zieht man diese vorsichtig vom Gehäuse und nach unten hin weg. Vorsicht ist bei dem 3-Pin-Anschluß der LEDs geboten, diesen Stecker muß man noch aus seiner Buchse ziehen, bevor man die Front endgültig zur Seite legen kann.
Nun kann man die Frontblenden entfernen und die Laufwerke einbauen. Während sich die Blenden der 5 1/4-Zoll Laufwerke sehr einfach herausnehmen lassen, erweisen sich die der 3,5-Zoll Schächte als widerspenstig. Hier ist Vorsicht geboten, sonst splittert schnell eine der Befestigungsnasen von den Blenden ab!
Die Aluminiumabdeckungen der Laufwerksschächte sind nicht verschraubt, sondern müssen herausgebrochen werden. Damit ist es nicht möglich, sie nachträglich wieder einzubauen. Antec ist sich bewußt, daß diese Lösung nicht ideal ist und oft scharfe Bruchstellen bleiben, an denen man sich verletzten kann. Daher wird die Bruchstelle ein wenig zurück verlagert, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.
Nach dem Einbau der Laufwerke wird das Befestigen der Gehäusefront etwas komplizierter. Da die Front zunächst oben eingehakt und somit leicht verwinkelt angesetzt wird, fehlt es bei den vorstehenden Laufwerken an Spiel. Die Laufwerke, die hinter den Blenden verschwinden, also zwei CD/DVD-Laufwerke und die Floppy, stellen kein Problem dar. Sitzt unterhalb der Floppy jedoch eine 3,5-Zoll Lüftersteuerung, wie sie z.B. Titan und EKL ihren performanteren CPU-Kühlern beipacken, so wird die Wiederbefestigung der Front extrem fummelig. Wir würden eine Lösung bevorzugen, bei der die Front gerade und nicht verwinkelt aufgesetzt wird!
Antec Performance One P160 im Test - 10/11
09.08.2005 by doelf
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Montage: Laufwerke einbauen
Die Festplatten werden nicht seitlich an den Schubladen verschraubt, sondern über die Bohrungen im Boden der Festplatte. Auf diese Weise nimmt man weitere Spannung aus dem Befestigungsmechanismus heraus und berschränkt die Schallübertragung durch die Schwingungen des Laufwerks auf ein Minimum.
Gummipuffer unterhalb der Festplatte und unterhalb des Schraubkopfes sorgen für eine effektive Pufferung.
Die Festplatte wird mit der Schublade in den Schacht gesteckt, die Kabel auf der Rückseite eingesteckt.
Bei den 5 1/4-Zoll Laufwerken greift Antec zur bekannten Schienentechnik zurück, beschränkt sich dabei jedoch auf zwei Schrauben pro Schiene.
Die Laufwerke können wahlweise bis zur Front gefürt werden oder aber hinter den Blenden verschwinden.
Das mit Schienen versehene Laufwerk wird von vorne in den Schacht geführt, bis die Halteklammern seitlich einhaken.
Antec Performance One P160 im Test - 11/11
09.08.2005 by doelf
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Praxiseinsatz
Nachdem die Montage weitgehend problemlos verlief, erweist sich das Antec Performance One P160 Gehäuse auch im Praxistest als durchdacht. Die Lüftung durch zwei 120 mm Lüfter mit jeweils 1600 U/min wird im Test von einem Antec Neopower 480 Watt Netzteil unterstützt, das einen 120 mm im Boden hat. Dies reicht, um einen Intel Pentium 4 3,2 GHz (Prescott) und eine ATi Radeon 9800 Pro effektiv zu kühlen. Es reicht aber auch für einen Intel Pentium 4 Extreme Edition mit 3,4 GHz sowie eine MSI RX850XT-PE VT2D256E mit ATis Radeon X800XT Platinum Edition. Somit kann auch ein leistungsstarker PC im Antec Performance One P160 recht leise gekühlt werden.
Die Frontanschlüsse funktionieren - wie erwartet - problemlos. Die Temperaturen der beiden Sensoren werden im Wechsel angezeigt, leider kann man die Grenzwerte nicht selber festlegen, so daß man ab 55° Celsius mit einer blinkenden Anzeige leben muß. Die Laufwerksblenden arbeiten mit unseren DVD-ROM von Toshiba gut zusammen, aufgrund unterschiedlicher Tastenanordnung der CD/DVD-Laufwerke können die Blenden allerdings nicht mit allen Laufwerken verwendet werden. In diesem Fall entfernt man die Blende und baut das Laufwerke mit der Gehäusefront abschließend ein.
Die Beleuchtung wurde recht dezent in Szene gesetzt und tritt nicht störend in Erscheinung. Wer auf dieses Gimmick keinen Wert legt, schließt den entsprechenden Molex-Anschluß einfach nicht an. Das Gehäuse ist leicht und trotzdem verwindungssteif, allerdings entpuppt sich das eloxierte Aluminium als sehr kratzempfindlich. Der Rahmen um die Gehäusefront wirkt mit seinem Chromlook zwar elegant, Fingerabdrücke sieht man hier jedoch sofort. Wer seinen Computer oft transportiert, muß an diesen Stellen mit Transportspuren rechnen. Für Bastler ist das Gehäuse ebenso nur bedingt geeignet, da zum Ein- und Ausbau der externen Laufwerke die Front abgenommen werden muß.
Fazit
Elegantes Design, sehr gute Verarbeitung und der konsequente Einsatz von Rändelschrauben machen das Antec Performance One P160 zu einer runden Sache. Der Einbau der Hardware geht leicht von der Hand, gerade der Mainboardschlitten, dessen Design leider die Verwendung von E-ATX Mainboards verhindert, ist ein großes Plus. Dennoch werden für die Befestigung von Mainboard und Laufwerke noch immer Schrauben benötigt. Störend empfinden wird den Umstand, die Gehäusefront für den Einbau der externen Laufwerke entfernen zu müssen. Positiv fallen hingegen die Frontanschlüsse mit der Temperaturanzeige auf, die ideal angeordnet wurden.
Das Lüftungskonzept setzt auf den erprobten Einsatz von zwei 120 mm Lüftern und reicht auch für anspruchsvolle Hardware vollkommen aus. Leider liefert Antec nur einen einzelnen Lüfter mit, der per Molex-Anschluß mit Strom versorgt wird. Vorbildlich finden wir die Entkopplung des hinteren Lüfters und der Festplatten, welche störende Schwingungen absorbiert.
Materialbedingt ist das Gehäuse recht anfällig für Kratzer, daran kann auch die sehr gute Verarbeitung nichts ändern. Mit einem Preis von um die 110€ ist das Antec Performance One P160 für ein Aluminium-Gehäuse recht preiswert. Alles in allem kommen wir - auch ohne alte Kampfflugzeuge - zu folgender Wertung: "Sehr Gut".
Pro:
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Contra:
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Unser Dank gilt Antec für die Teststellung des Performance One P160!
Service: Die besten Preise finden
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