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Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 4/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
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Biostar TF7050M2: Lieferumfang
Im Handel konnten wir das Biostar TF7050M2 noch nicht finden, das Mainboard soll laut Hersteller genauso teuer sein wie das TA690G AM2. Identisch ist zumindest schon einmal der Lieferumfang, der auch beim TF7050M2 in einer praktischen Stofftasche steckt und ebenso mager ausfällt:

  • 1x Serial-ATA Kabel
  • 1x Molex-auf-SATA Stromadapter
  • 1x ATA133-Kabel
  • 1x Floppy-Kabel
  • ATX-Anschlussblende
  • Handbuch (englisch)
  • Treiber- und Tool-CD


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Wie gehabt: Ein einzelnes Serial-ATA Kabel finden wir in Anbetracht von vier Anschlüssen etwas mager und ein Bracket für die weiteren USB 2.0 Abgriffe hätte auch nicht geschadet. Auch auf dem TF7050M2 finden wir Header für eine serielle und eine parallele Schnittstelle, den entsprechenden Anschlussbleche sind jedoch optinales Zubehör.

Biostar TF7050M2: Anschlüsse
Das ATX-Anschlusspanel des TF7050M2 gleicht dem des TA690G AM2, lediglich der DVI-Ausgang wurde eingespart. Da die GeForce 7050 Grafikeinheit nur einen digitalen Ausgang bietet, fiel Biostars Wahl auf den multimedialeren HDMI-Ausgang. In der Praxis sollten sich daraus kaum Probleme ergeben, da man Adapter von HDMI auf DVI kaufen kann. Leider gibt es auch auf dem Biostar TF7050M2 kein Firewire, keinen eSATA-Anschluss und auch keine digitalen Audioausgänge:

  • 2x PS/2 für Tastatur und Maus
  • TV-Ausgang (analog)
  • HDMI inklusive HDCP
  • VGA
  • 4x USB 2.0
  • 10/100/1000 MBit LAN
  • 6 analoge Audio-Anschlüsse


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Biostar TF7050M2: Layout
Die Platine des TF7050M2 (PCB V5.0) ist etwas schmaler als das TA690G AM2. Dies ermöglicht in erster Linie NVIDIAs platzsparendes 1-Chip-Design. Da die Southbridge wegfällt, kann Biostar den PCI-Express x1 Steckplatz nach oben holen und den PCI-Express x16 Slot eine Position nach unten verschieben. Hierdurch entsteht unterhalb des CPU-Sockels Platz für den passiv gekühlten Chipsatz und der CPU-Sockel selbst kann ein Stück nach links rücken, wo beim TA690G AM2 die Northbridge im Weg wäre.


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Biostar kann auf diese Weise den Abstand zwischen CPU und DIMM-Slots sowie zwischen den DIMM-Slots und der Grafikkarte vergößern und damit zwei Engstellen des TA690G AM2 auflösen. Die Anordnung der Erweiterungskarten sieht wie folgt aus:

  • PCI-Express x1
  • PCI-Express x16
  • 32-Bit PCI
  • 32-Bit PCI


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Allerdings hat das Layout des TF7050M2 auch Nachteile: So verlagert Biostar den 24-Pin ATX-Stromanschluss links unterhalb des CPU-Sockels, wodurch in vielen Gehäusen die Verkabelung erschwert wird. Die ATA133-Buchse bleibt zwar rechts neben den Speicherriegeln, doch der Floppy-Anschluss wandert an den unteren Rand der Platine. Eine sinnvolle Verkabelung ist nur möglich, wenn das Floppy-Kabel unter dem Mainboard entlanggeführt wird.


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Auch beim TF7050M2 bietet Biostar vier Lüfterabgriffe an. Ein 4-Pin Anschluss mit Pulsweitenmodulation befindet sich zusammen mit einem 3-Pin Abgriff rechts neben der 24-Pin ATX-Strombuchse, ein 3-Pin Anschluss ist rechts neben den USB-Abgriffen zu verorten und ein dritter 3-Pin Fan-Header befindet sich am unteren Rand des Mainboards. Hier reiht der Hersteller zudem die Abgriffe für Audio, LPT1, Floppy und die Gehäuseanschlüsse auf. Rechts unten finden wir zudem wieder die beiden Tastschalter für "Power" und "Reset".


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Der Abgriff für COM1 wurde zwischen den beiden 32-Bit PCI-Steckplätzen angeordnet. Rechts neben den Steckplätzen finden wir das gesockelte BIOS und die BIOS-Batterie, darunter reihen sich vier Serial-ATA Ports auf, unter dem vierten sitzt der CLEAR-CMOS Jumper. Oberhalb des BIOS befinden sich drei USB-Abgriffe für die Anschlüsse fünf bis zehn, auf den eflten und zwölften USB-Anschluss hat Biostar leider verzichtet. Bei den zusätzlichen Chips setzt Biostar auf die gleichen Modelle wie beim TA690G AM2:

  • Realtek RTL8111B: Dieser Gigabit-LAN Controller wird über eine PCI-Express Lane angebunden.
  • Realtek ALC888: Diese High-Definition Audio-Codec kann zeitgleich ein 7.1- und ein Stereo-Signal wiedergeben. Seine Digital-Analog-Wandler erreichen ein Signal-Rausch-Verhältnis von 97 dB(A), die Analog-Digital-Wandler schaffen immerhin 90 dB(A).


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Das Layout des Biostar TF7050M2 kann überzeugen und löst die Engstellen zwischen CPU und Arbeitsspeicher sowie zwischen Arbeitsspeicher und Grafikkarte elegant auf. Dafür hat der Hersteller allerdings den 24-Pin ATX-Stromanschluss und die Floppybuchse auf ungünstigere Positionen verschoben. Biostar führt die USB 2.0 Anschlüsse elf und zwölf nicht aus und verzichtet auf die Gigabit-LAN Funktionalität des Chipsatzes, stattdessen verbaut der Hersteller einen Gigabit-LAN Controller mit PCI-Express x1 Anbindung. Wir vermissen auch hier einen Firewire-Controller und hätten uns über eSATA gefreut.

Weiter: 5. BIOS und Bugs

1. AMD 690G/SB600 vs NVIDIA GeForce 7050PV/nForce 630a
2. Timing Mode und Speichertakt
3. Biostar TA690G AM2
4. Biostar TF7050M2
5. BIOS und Bugs
6. Kompatibilität und Stabilität
7. Testumgebung, Audio, USB 2.0 und IDE
8. CPU-Leistung (synthetisch)
9. Multithreaded (synthetisch)
10. Datendurchsatz von Speicher und Cache
11. Primzahlen und Pi
12. Raytracing und Rendering
13. Kompression und mp3-Encoding
14. Video-Encoding
15. 3DMark06 und F.E.A.R.
16. Riddick und UT2004
17. IGP Videobeschleunigung und 1280x1024
18. IGP 640x480 und Stromverbrauch
19. Übertakten
20. Fazit

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