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Micro-ATX mit HDMI: Biostar TA690G AM2 vs TF7050M2 - 3/20
09.07.2007 by doelf; UPDATE: 13.12.2007
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Biostar TA690G AM2: Lieferumfang
Im Handel findet man das Biostar TA690G AM2 derzeit ab 75 Euro, für eine Micro-ATX Hauptplatine stellt dies die mittlere Preisklasse dar. Billiger sind Mainboards mit AMDs 690V Chipsatz, welche auf HDMI verzichtet und eine schwächere 3D-Leistung erzielt, sowie die Modelle auf Basis der ältere GeForce 6100 Lösungen von NVIDIA oder VIAs K8M890 - auch deren Grafikeinheiten verzichten auf HDMI und bieten zum Teil nicht einmal einen DVI-Ausgang. Biostar steckt das Zubehör in eine praktische Stofftasche, doch auch diese kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich der Hersteller auf das Notwendigste beschränkt:

  • 1x Serial-ATA Kabel
  • 1x Molex-auf-SATA Stromadapter
  • 1x ATA133-Kabel
  • 1x Floppy-Kabel
  • ATX-Anschlussblende
  • Handbuch (englisch)
  • Treiber- und Tool-CD


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Ein einzelnes Serial-ATA Kabel ist in Anbetracht von vier Anschlüssen etwas mager, zudem hätten wir uns über ein Bracket für die USB-Anschlüsse fünf bis zehn gefreut. Auf der Platine befinden sich zudem Abgriffe für eine serielle und eine parallele Schnittstelle, passende Anschlussbleche müssen allerdings hinzugekauft werden.

Biostar TA690G AM2: Anschlüsse
Werfen wir zunächst einen Blick auf das ATX-Anschlusspanel. Hier punktet das Biostar TA690G AM2 mit vier Ausgängen für Fernseher und Monitor: Es gibt einen analogen VGA-Anschluss, einen analogen TV-Ausgang sowie je einen digitalen DVI- und HDMI-Anschluss. Eine solche Vielfalt bietet derzeit nur AMDs 690G Chipsatz. Leider gibt es kein Firewire, keinen eSATA-Anschluss und auch keine digitalen Audioausgänge - wenn man einmal von HDMI absieht:

  • 2x PS/2 für Tastatur und Maus
  • TV-Ausgang (analog)
  • HDMI inklusive Audio und HDCP
  • VGA
  • DVI
  • 4x USB 2.0
  • 10/100/1000 MBit LAN
  • 6 analoge Audio-Anschlüsse


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Biostar TA690G AM2: Layout
Biostar stattet sein TA690G AM2 (PCB V5.2) mit vier DIMM-Slots und vier Steckplätzen für Erweiterungskarten aus, dies sollte für die Mehrzahl der Anwender ausreichen. Die Steckkarten werden dabei wie folgt angeordnet:

  • PCI-Express x16
  • PCI-Express x1
  • 32-Bit PCI
  • 32-Bit PCI


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Da der PCIe x16-Steckplatz recht nah an den DIMM-Slots sitzt, lassen sich Speichermodule nur schwer ein- und ausbauen, wenn das Mainboard mit einer längeren Grafikkarte bestückt wurde. Biostar nutzt die volle ATX-Breite und schiebt die Northbridge links neben den CPU-Sockel. Auf dieser befindet sich ein flaches Kühlprofil, welches auch ausladende CPU-Kühler nicht behindert. Ein Problem könnten jedoch die Speicherriegel darstellen, die sehr nahe an den CPU-Kühler kommen.


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Biostar platziert den ATX 24-Pin Stromanschluss rechts neben den Speicherslots, darunter befindet sich die ATA133- und die Floppy-Buchse. Den 4-Pin ATX +12V Anschluss finden wir in der oberen linken Ecke des Mainboards. Auf dem Biostar TA690G AM2 gibt es vier Lüfteranschlüsse: Ein 4-Pin Anschluss mit Pulsweitenmodulation sitzt oberhalb des CPU-Sockels, ein 3-Pin Anschluss links neben der Northbridge und zwei weitere 3-Pin Fan-Header sind am unteren Rand der Platine zu verorten.


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Hier reiht Biostar auch die Abgriffe für LPT1, COM1, USB 2.0 fünf bis zehn und die Gehäuseanschlüsse auf. Rechts unten in der Ecke des PCB befinden sich zudem zwei Tastschalter, welche die Funktionen "Power" und "Reset" übernehmen - insbesondere zum Testen und zur Fehlersuche sind diese Schalter sehr praktisch.


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Der BIOS-Chip ist gesockelt, gleich unter dem BIOS finden wir vier Serial-ATA Anschlüsse und links daneben entdecken wir die passiv gekühlte Southbridge. Etwas weiter links sehen wir den CLEAR-CMOS Jumper und die BIOS-Batterie. Ein analoger und ein digitaler Audio-Ausgang wurden unterhalb des PCIe x1-Steckplatzes angeordnet. Folgende Chips erweitern die Funktionen des Chipsatzes:

  • Realtek RTL8111B: Dieser Gigabit-LAN Controller wird über eine PCI-Express Lane angebunden.
  • Realtek ALC888: Diese High-Definition Audio-Codec kann zeitgleich ein 7.1- und ein Stereo-Signal wiedergeben. Seine Digital-Analog-Wandler erreichen ein Signal-Rausch-Verhältnis von 97 dB(A), die Analog-Digital-Wandler schaffen immerhin 90 dB(A).


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Das Layout des Biostar TA690G AM2 ist gut gelungen und sollte mit aktueller Hardware keinerlei Probleme haben. Einige CPU-Kühler werden die beiden benachbarten Speicherslots blockieren, ansonsten ist es Biostar gelungen, typische Engstellen zu umschiffen. Wir vermissen allerdings einen Firewire-Controller und hätten uns über eSATA gefreut.

Weiter: 4. Biostar TF7050M2

1. AMD 690G/SB600 vs NVIDIA GeForce 7050PV/nForce 630a
2. Timing Mode und Speichertakt
3. Biostar TA690G AM2
4. Biostar TF7050M2
5. BIOS und Bugs
6. Kompatibilität und Stabilität
7. Testumgebung, Audio, USB 2.0 und IDE
8. CPU-Leistung (synthetisch)
9. Multithreaded (synthetisch)
10. Datendurchsatz von Speicher und Cache
11. Primzahlen und Pi
12. Raytracing und Rendering
13. Kompression und mp3-Encoding
14. Video-Encoding
15. 3DMark06 und F.E.A.R.
16. Riddick und UT2004
17. IGP Videobeschleunigung und 1280x1024
18. IGP 640x480 und Stromverbrauch
19. Übertakten
20. Fazit

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