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Foxconn WinFast MCP61SM2MA mit NVIDIA MCP61S Chipsatz - 2/17
03.12.2006 by doelf
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Foxconn WinFast MCP61SM2MA: Lieferumfang
Das Foxconn WinFast MCP61SM2MA kostet im Handel ca. 57 € und gehört damit zu den preiswertesten Mainboards für den Sockel AM2, die man zur Zeit finden kann. In seine Schachtel hat sich daher auch nur das Notwendigste an Zubehör verirrt:

  • 1x Serial-ATA Kabel
  • 1x Molex-auf-2x-SATA Stromadapter
  • 1x ATA133-Kabel
  • 1x Floppy-Kabel
  • ATX-Anschlussblende
  • Faltblatt
  • Treiber- und Tool-CD


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Ein zweites Serial-ATA Kabel hätte den Lieferumfang komplettiert und auch über Brackets für die USB 2.0-Anschlüsse fünf bis acht sowie für den zweiten Firewire-Port hätten uns gefreut, doch angesichts des Kampfpreises wollen wir nicht meckern. Lediglich das Handbuch vermissen wir schmerzlich, denn das beliegende Faltblatt läßt viele Fragen offen.

Foxconn WinFast MCP61SM2MA: Layout #1
Werfen wir zunächst einen Blick auf das ATX-Anschlusspanel. Während Netzwerkanschluss und Audio auch auf preiswerten Mainboards üblich sind, freut uns der Firewire-Port, den man bei vielen anderen Herstellern vergeblich sucht:

  • 2x PS/2 für Tastatur und Maus
  • LPT 1
  • COM 1
  • VGA
  • 4x USB 2.0
  • 1x Firewire
  • 10/100 MBit LAN
  • 3 analoge Audio-Anschlüsse


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Bereits das Anschlusspanel zeigt, dass es sich bei Foxconns WinFast MCP61SM2MA um ein gut ausgestattetes Micro-ATX Mainboard handelt. Geboten wird im Prinzip alles, lediglich die Anzahl der jeweiligen Anschlüsse sowie ihre Ausführung zollt den niedrigen Anschaffungskosten Tribut. Nicht gespart hat Foxconn bei den DIMM-Slots und bietet daher Platz für maximal vier Speicherriegel.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Das Layout der Platine nutzt die traditionelle Anordnung der Bauteile: Hinter dem ATX-Anschlusspanel finden wir die Spannungswandler, wobei Foxconn auf gekapselte Spulen und ELKOs von OST zurückgreift - eine solide Lösung für diese Preisklasse. Weiter rechts sehen wir den CPU-Sockel mit dem Befestigungsrahmen für den CPU-Kühler. Foxconn geht auch an dieser Stelle kein Risiko ein und verschraubt den Rahmen mit Hilfe von vier Schrauben mit einer Konterplatte auf der Rückseite der Platine. Diese Konstruktion sollte auch schwere CPU-Kühlern sicher an Ort und Stelle halten.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Rechts neben dem CPU-Sockel platziert Foxconn die vier DIMM-Slots, am rechten Rand der Platine folgen der 24-Pin ATX-Stromanschluss sowie die ATA133- und die Floppy-Buchse, der ATX12V-Anschluss befindet sich links oberhalb des CPU-Sockels. Diese Anordnung der Bauteile vereinfacht die Verkabelung und wurde optimal umgesetzt. Allerdings musste der Hersteller auch nur einen ATA133-Anschluss unterbringen, da der Chipsatz keinen zweiten Kanal bietet. Wer mehr als zwei Parallel-ATA Geräte nutzen möchte, muss daher einen weiteren Controller in Form einer PCI- oder PCI-Express Steckkarte erwerben.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Foxconn spart in der oberen Hälfte der Platine nicht nur den Platz für den zweiten ATA133-Anschluss, sondern auch den, welcher normalerweise von der Northbridge belegt wird. Der Chipsatz im 1-Chip Design findet sich an der Stelle, die normalerweise von der Southbridge belegt wird. Die beiden 4-Pin Lüfteranschlüsse wurden links unterhalb des CPU-Sockels sowie unterhalb des Chipsatzes verbaut.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Im BIOS kann man eine automatische Drehzahlregelung für den CPU-Lüfter über Pulsweitenmodulation (PWM) einstellen, hierfür muss der CPU-Lüfter allerdings über einen 4-Pin Anschluss verfügen, bei Lüftern mit 3-Pin Anschluss konnten wir hingegen keine Regelung feststellen. Der Gehäuselüfter wird hingegen nicht automatisch geregelt.

Weiter: 3. Foxconn MCP61SM2MA: Layout #2

1. NVIDIAs MCP61S Chipsatz
2. Foxconn MCP61SM2MA: Layout #1
3. Foxconn MCP61SM2MA: Layout #2
4. Foxconn MCP61SM2MA: IGP und Stromverbrauch
5. BIOS und Overclocking
6. Kompatibilität, Stabilität und Praxisbetrieb
7. Testumgebung, Audio, USB 2.0 und IDE
8. CPU-Leistung (synthetisch)
9. Multithreaded (synthetisch)
10. Datendurchsatz von Speicher und Cache
11. Primzahlen und Pi
12. Raytracing und Rendering
13. Kompression und mp3-Encoding
14. Video-Encoding
15. 3DMark06 und F.E.A.R.
16. Riddick und UT2004
17. Fazit

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