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ASUS M2N32-SLI Deluxe WiFi (NVIDIA nForce 590 SLI) im Test - 1/19
UPDATE 21.09.2006: Nach unseren Launch-Artikeln zu AMDs AM2 Prozessoren und NVIDIAs nForce5 Chipsätzen möchten wir uns heute der Praxis zuwenden. Seit Wochen testen wir AM2 Mainboards mit immer neuen BIOS Versionen und diversen Speicherriegeln und nun - so dachten wir - ist der Zeitpunkt gekommen, an dem wir unsere Ergebnisse für die ersten drei Mainboards, das ASUS M2N32-SLI Deluxe, das Biostar TForce 590 SLI Deluxe und das MSI K9N SLI Platinum, präsentieren können. Doch leider haben uns neue BIOS-Versionen einen Strich durch diese Rechnung gemacht. Beim Backup (nicht beim Flash-Vorgang!) des Award-BIOS auf dem Biostar TForce 590 SLI Deluxe verabschiedete sich der BIOS-Chip und das Mainboard wartet nun auf einen neuen BIOS-Baustein. Beim MSI K9N SLI Platinum sah der Test soweit ganz gut aus, doch mit vier Speicherriegeln war partout kein stabiler Betrieb möglich. MSI hat nun das BIOS 1.3 bereitgestellt, mit dem wir derzeit abermals sämtliche Speicherkonfigurationen validieren. Aus diesem Grund stellen wir heute lediglich das ASUS M2N32-SLI Deluxe vor. Um es klar zu sagen: Wir hatten uns den Wechsel zum Sockel AM2 und DDR2-Arbeitsspeicher leichter vorgestellt. Von Intels Sockel LGA775 waren wir gewohnt, dass DDR2-Speicher problemlos funktioniert und selbst Taktraten von 400 MHz (DDR2-800) und mehr problemlos möglich sind. Auch die Prozessoren für den Sockel AM2 unterstützen den schnellen DDR2-800 Arbeitsspeicher, doch zum Zeitpunkt des Launches Ende Mai waren die Mainboards noch sehr wählerisch, was DDR2-Speicher betraf. Nach einigen BIOS-Versionen hat sich dieses Problem deutlich entschärft, dennoch darf man auch heute noch nicht davon ausgehen, dass sich jedes Marken-Mainboard mit jedem DDR2-Markenspeicher einwandfrei kombinieren läßt. Wir werden im Rahmen dieses Testberichtes sechs Speicherpärchen von ADATA, Corsair, G.Skill, Muskin und Super Talent einsetzen, um jedem Mainboard eine faire Chance zu geben.
DDR2-800 und der Timing Mode
Wie man in der Tabelle sieht, ist DDR2-800 nur mit in Kombination mit einem Timing Mode von 2T möglich. Doch es gibt auch erfreuliche Nachrichten: Selbst bei einer Vollbestückung beider Slots der Kanäle A und B kann immer noch DDR2-800 gefahren werden. Auch hier gab es in der Praxis massive Probleme, welche mit dem Erscheinen neuer BIOS Versionen ebenfalls deutlich gelindert wurden.
Speichertakt: Von Wünschen und Tatsachen Ein Beispiel: Da alle X2 3800+ Modelle mit 2 Ghz arbeiten, kommen sie perfekt mit DDR2-400, DDR2-667 und DDR2-800 zurecht, lediglich bei DDR2-533 fehlen 16 MHz auf den Wunschtakt:
Die im 65 nm Prozess gefertigten Modelle beherrschen halbe Teiler für den Prozessortakt. Zur Einführung dieser Prozessoren Ende 2006 hatten wir AMD die Frage gestellt, ob diese halben Teiler auch für den Speichertakt verwendet würden, um durch feinere Schritte näher an den Idealtakt heranzukommen. Dies wurde uns damals zwar bestätigt, doch in Ermangelung einer entsprechenden CPU konnten wir die tatsächlichen Taktraten nie nachstellen. Erst im Juli 2007 veröffentlichte AMD die Revision 3.08 seines "BIOS and Kernel Developer’s Guide", in der wir zu unserer Überraschung eine Tabelle fanden, welche die Speichertaktraten in Abhägigkeit vom Prozessortakt dokumentiert. Dort zeigt sich, dass auch die 65 nm Prozessoren ganzzahlige Teiler nutzen und sich daraus sehr ungünstige Speichertakte - insbesondere für DDR2-800 - ergeben.
Grün markierte Taktraten schöpfen den Speichertakt voll aus, schwarz markierte Taktraten weichen um 1 bis 8 Prozent vom Wunschtakt ab, ist die Abweichung größer als 8 Prozent, wurde der tatsächliche Speichertakt rot gekennzeichnet.
1. Die AM2 Prozessoren und der Arbeitsspeicher |
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