Au-Ja MiniLogo
werbung
MSI Banner
werbung
Menu
werbung
Partnerseiten
werbung
Besucher: 17.718.153
davon heute: 488
gerade online: 136
Seitenaufrufe: 93.653.504
davon heute: 2.658
 Statistiken
Styles

Meldungen Testberichte Downloads     Forum     Style 1024 1280 100%   English FranÇaise Español Nederlands Russian Hindi
Intels 45 nm Mobilplattform: Santa Rosa Refresh
Autor: doelf - Veröffentlicht am 07.01.2008
print Diskutieren forum
seite 2/4

45 nm Penryn Mobilprozessoren #2
Mit dem Schritt zur 45 nm Fertigungstechnik hat Intel eine grundlegende Veränderung im Transistorendesign vorgenommen. Gordon Moore sprach Anfang 2007, als Intel erstmals lauffähige Prozessoren mit 45 nm Strukturgröße zeigte, vom wichtigsten Entwicklungsschritt in der Transistorentechnologie seit 40 Jahren. Wir werden an dieser Stelle darauf verzichten, die technischen Hintergründe von Intels 45 nm Fertigungstechnik im Detail zu erläutern und verweisen stattdessen auf unseren Artikel zum Core 2 Extreme QX9650.

Auch die bekannten Vorzüge der Core-Mikroarchitektur wie Wide Dynamic Execution, Advanced Digital Media Boost, Intelligent Power Capability, Smart Memory Access und Advanced Smart Cache werden wir nicht nochmals aufwärmen, denn auch diese Punkte werden im Testbericht des Core 2 Extreme QX9650 ausführlich behandelt. Stattdessen gehen wir auf die Neuerungen ein, welche beim 45 nm Penryn hinzugekommen sind und betrachten insbesondere jene Techniken, die für den mobilen Einsatz von Bedeutung sind.

SSE4
Die erste Core 2 Generation fügte der Befehlssatzerweiterung SSE (Streaming Single Instruction Multiple Data Extensions) 16 neue Instruktionen, welche unter dem Begriff "Advanced Digital Media Boost" zusammengefasst wurden. Den Schritt auf SSE4 vollzieht erst die Penryn-Generation. SSE4 umfasst weitere 47 neue Instruktionen, welche insbesondere die Videoverarbeitung, Grafikzugriffe und das Zusammenspiel mit Koprozessoren beschleunigen sollen. Zu den ersten Anwendungen, welche SSE4 verwenden, zählen die Video-Encoder DivX und TMPGEnc sowie Adobes Videobearbeitung Premiere. Dies verwundert kaum, denn solche Programme können aus SSE4 den größten Nutzen ziehen.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Motion Estimation, also die Bewergungsvorraussage bei Videodaten. Um herauszufinden, wie eine Bewegung ablaufen wird, bestimmt man einen Pixel als Ausgangspunkt und prüft die Farbwerte der Pixel, die ihn umgeben. Hierzu werden unterschiedliche Muster verwendet und alle Pixel im Prüfbereich einzeln abgefragt. Wie obige Grafik zeigt, funktioniert dies mit SSE4 wesentlich einfacher: Man gibt den Ausgangspunkt an und alle Prozessorenkerne des Systems prüfen die umgebenden Pixel. Aus einer komplexen Befehlfolge wurde ein einzelner Aufruf.

Dank Write-Combining können Prozessoren sehr schnell in den Frame Buffer der Grafikkarte schreiben, Lesezugriffe sind jedoch beim Conroe und Kentsfield auf lediglich 800 MB/s beschränkt. Mit Hilfe der neuen "Streaming Load Instruction" erreicht Intel bei seiner Penryn-Generation Leseraten von bis zu 6,4 GB/s, hierbei werden Cache-Line große Datenmengen ausgelesen. Eine Cache-Line entspricht 64 Bytes, ohne SSE4 werden lediglich 8 Byte gelesen. Hieraus ergibt sich die Leistungssteigerung um den Faktor acht. Weitere Befehle sollen insbesondere wissenschaftliche Anwendungen beschleunigen, hierzu gehören auch die Erweiterungen, welche die Nutzung von Koprozessoren möglich machen.

Super Shuffle Engine
Nachdem Intel bereits bei der ersten Generation der Core-Mikroarchitektur die SSE-Einheiten auf 128 Bit verbreitert hatte, wurden nun auch die Berechnungspfade für Shuffle-Operationen auf 128 Bit gebracht. Shuffle-Operationen werden für das Formatieren von Daten bei SSE-Instruktionen benötigt, z.B. beim Verschieben von Bits (Shift), Packing oder Unpacking. Da nun 128 Bit Operationen in einem Taktzyklus bearbeitet werden können, hat sich deren Ausführungszeit halbiert.

Diese Leistungssteigerungen stehen allen Programmen zur Verfügung, welche SSE-Befehle verwenden. Eine Anpassung des Codes ist nicht notwendig.

Radix-16 Divider
Für Divisionen verwenden bisherige Core-Mikroprozessoren einen Radix-4 Teiler, welcher 2 Bits pro Iteration berechnet. Der neue Radix-16 Teiler der Penryn-Prozessoren halbiert die Anzahl der zur Berechnung benötigen Schleifendurchläufe, da er 4 Bits pro Iteration bewätigt.

Divisionen sollten von einem Penryn daher in der halben Zeit berechnet werden können, Wurzelberechnungen sogar noch schneller, da hierbei die Rechendauer exponentiell von der Anzahl der pro Iteration berechneten Bits abhängig ist. Diese Vorteile stehen auch in älteren Programmen zur Verfügung.

Weiter zu Seite 3 von 4 Zurück back Weiter next Start start print Diskutieren forum
Inhalt:
  1. Santa Rosa Refresh(ed)
  2. 45 nm: High-k und Metal Gates
  3. Deep Power Down Technology, EDAT
  4. Mobile GM965 Chipsatz
Mehr zum Thema:

Suchen 
Testberichte 
Revoltec
werbung

Weitere Testberichte:

 Laptop-Taschen für Sie und Ihn von Port Designs
 Im Test: Biostar TPower I45 (Intel P45 mit DDR2)
 Lian Li PC-B25 Blue Ring im Test
 Im Test: MSI Eclipse SLI, Luxus für Intels Core i7
 CPU-Kühler-Vergleich 2008: Scythe Kama Angle
 Intel Core i7 Extreme 965, 940 und 920 im Test
 Weniger ist mehr - Sparsame Netzteile bis 500W
 AMD Phenom X4 9550 und Phenom X3 8750 im Test
 Lian Li PC-60F - Die neue Generation des Klassikers
 GMC R-3 Corona - ATX kompakt verpackt
 Elegante Laptop-Taschen für die Dame
 CPU-Kühler-Vergleich 2008: Cooler Master Hyper Z600
 Rucksäcke für Laptops: Port Designs Chamonix und Malmoë
 Keysonic ACK-612 RF, kabellose Mini-Tastatur mit Touchpad
 Xigmatek HDT-S1284 Achilles
 Xigmatek HDT-S1283 Red Scorpion
 Ein Jahr Tablet-PC – ein Resumé
 Noctua NH-C12P
 Preview: AMD ATi Radeon HD 4870 X2
 Noctua NH-U12P
 Preview: AMDs 790GX / SB750 Chipsatz
 Acer Aspire One A110L (8,9-Zoll Netbook) im Test
 Preview: Intel Larrabee
 Zaward Gyre
 Auras CTC-868 Transformer
 Titan TTC-NK35TZ/PW(BX)
 Scythe Ninja 2
 Corsair Flash Voyager Mini 4GB im Test
 
werbung
News Testberichte Forum Service Webweites Download Suchen

© copyright 1998-2009 by Dipl.-Ing. Michael Doering
www.Au-Ja.de / www.Au-Ja.org / www.Au-Ja.com / www.Au-Ja.net ist eine Veröffentlichung von Dipl.-Ing. Michael Doering.
Alle Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. Alle Inhalte spiegeln die subjektive Meinung der jeweiligen Autoren wieder und sind geistiges Eigentum der Autoren. Alle Angaben sind ohne Gewähr! Die Veröffentlichung aller Inhalte (auch auszugsweise) ist nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Genehmigung erlaubt. Die Verwendung von kurzen Ausschnitten für Nachrichten-Ticker und Ähnliches ist hiervon ausdrücklich ausgenommen!
Haftungsausschluss:
Wir distanzieren uns ausdrücklich von den Inhalten fremder Webseiten, die via Hyperlink von unserer Veröffentlichung aus verknüpft sind. Obwohl wir bei der Erstellung derartiger Verknüpfungen den Inhalt der fremden Webseiten auf seine Rechtskonformität hin prüfen, unterliegen sowohl die Inhalte von Internetveröffentlichungen als auch die Rechtsauffassung der Gerichte in Deutschland und Europa einer fortwährenden Veränderung und Überarbeitung. Obwohl wir viele dieser Verknüpfungen regelmäßig überprüfen, kann es dennoch zu einer Verknüpfung auf Inhalte kommen, die mit der deutschen oder europäischen Rechtssprechung in Widerspruch stehen. Bitte weisen sie uns auf eine solche Verknüpfung hin, wir werden sie dann umgehend entfernen [Kontakt]. Für den Inhalt verknüpfter Seiten sind alleine deren jeweilige Betreiber verantwortlich, wir haben keinerlei Einfluß auf diese Inhalte!

Bitte lesen sie hierzu auch unser Impressum!