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 | IDF: Intel kündigt SSDs an
reported by doelf, Mittwoch der 20.08.2008, 21:11:28Wie die Intel NAND Products Group bekannt gibt, wird innerhalb der nächsten 30 Tage die Produktion von Intels ersten Solid-State Drives (SSDs) unter dem Markennamen "Intel High Performance SATA Solid-State Drive Product Line" anlaufen. Das Angebot an SSDs zielt auf den gesamten Storage-Sektor vom Notebook über den Desktop-PC bis hin zu Workstations und Server. Für eine hohe Leistung sorgen 10x NAND Flash-Kanäle und Native Command Queuing mit bis zu 32 simultanen Operationen.
Zunächst soll der Konsumentensektor mit den Baureihen Intel X18-M (1,8-Zoll) und X25-M (2,5-Zoll) bedient werden, diese SSDs verwenden den preiswerteren MLC (Multi Level Cell) Flash-Speicher. Die Intel X25-E Extreme SATA SSDs für Server- und Workstations verwenden hingegen die teure SLC (Single-Level Cell) Architektur. SLC speichert nur ein Bit pro Zelle, es gibt folglich nur zwei Zustände, was schnellere Lese- und Schreibraten, einen geringeren Stromverbrauch sowie eine längere Lebensdauer ermöglicht. Bei MLC werden hingegen zwei (oder mehr) Bit pro Zelle hinterlegt, doch hierzu werden mindestens vier Zustände benötigt. Hierbei erhöht sich die Fehleranfälligkeit, welcher man mit entsprechenden Prüfungen entgegenwirken muss. Zudem bremst die höhere Zahl der Zustände die Lese- und Schreibraten und erfordert auch mehr Energie.
SSDs ersetzen die rotierenden Magnetscheiben vollständig mit Flash-Speicher. Dieser verbraucht weniger Strom und erzeugt weniger Abwärme als herkömmliche Festplatten. SSDs sind vollkommen unempfindlich gegenüber Stößen und haben sehr niedrige Zugriffszeiten, da keine Schreib-/Leseköpfe in Position gebracht werden müssen. Auch bei den Transferraten können SSDs mit aktuellen Festplatten mithalten oder diese sogar deutlich übertreffen, allerdings bieten sie zur Zeit noch weniger Speicherplatz und kosten deutlich mehr.
Zunächst wird Intel die X18-M und X-25M Modelle mit 80 GB Speicherplatz auf den Markt für Endkunden bringen, eine Variante mit 160 GB soll Anfang 2009 folgen. Die professionelle Intel X25-E Extreme SATA SSD soll innerhalb von 90 Tagen mit 32 GB Speicherplatz an den Start gehen. Im ersten Quartal 2009 soll auch hier ein Modell mit doppelt soviel Speicherplatz folgen. Über Preise ist bisher noch nichts bekannt. | | |
 | GC2008: Nehalem bekommt Turbo Mode
reported by doelf, Mittwoch der 20.08.2008, 18:06:56Kürzlich hatte Intel bekannt gegeben, dass die ersten Prozessoren der kommende Nehalem-Architektur unter dem Namen Core i7 auf den Markt kommen sollen. Diese CPUs werden vier Kerne besitzen, dank Hyper-Threading jedoch in der Lage sein, bis zu acht Threads zeitgleich abzuarbeiten. Doch nicht nur für Programme und Spiele, die multi-threaded programmiert wurden, versprechen die neuen Prozessoren einen Leistungsgewinn: Dank des neuen "Turbo Mode" sollen auch jene Programme profitieren, die weniger Kerne benutzen.
Das Prinzip ist simpel: Werden nicht alle Kerne verwendet, hat der Prozessor in Bezug auf die maximal zugelassene Leistungsaufnahme und Temperatur noch Luft nach oben. Daher werden die in Benutzung befindlichen Kerne einfach höher getaktet und damit die Abarbeitung der Software beschleunigt. Dieses Prinzip entspricht einem kontrollierten, dynamischen Übertakten und funktioniert mit allen Anwendungen. Mit Hilfe sogenannter "Power Gates" können die Core i7 Prozessoren komplette Kerne bei Bedarf ein- oder ausschalten. | | |
 | GC2008: Intel stellt mobilen Quad-Core vor
reported by doelf, Mittwoch der 20.08.2008, 17:50:19Mit dem Core 2 Extreme QX9300 hat Intel erstmals einen Quadcore-Prozessor für Notebooks vorgestellt. Die CPU wird im 45 nm Verfahren gefertigt und taktet mit 2,53 GHz. Sie besitzt 2x 6 MByte L2-Cache und bindet den Chipsatz über einen mit 4x 266 MHz getakteten Frontsidebus (FSB1066) an. Allerdings wird dieser Prozessor High-End Notebooks vorbehalten bleiben, denn bei Abnahme von 1.000 Stück kostet der Core 2 Extreme QX9300 satte 1038 US-Dollar. Etwas preiswerter ist das Modell Core 2 Q9100 mit einem Preis von 851 US-Dollar.
Der Core 2 Q9100 taktet mit 2,26 GHz, L2-Cache und Frontsidebus entsprechen den Eckdaten des teuren Schwestermodells. Für beide Prozessoren nennt Intel eine TDP von 45 Watt, die VCore liegt zwischen 1,050 und 1,175 Volt. Damit verbrauchen die Vierkern-CPUs lediglich ein Watt mehr als das bisherige Zweikern-Spitzenmodell Core 2 Extreme Mobile X9000, welches mit 44 Watt spezifiziert ist. Allerdings taktet der Core 2 Extreme Mobile X9000 mit 2,80 GHz auch etwas schneller, verwendet aber nur einen mit 4x 200 MHz getakteten Frontsidebus (FSB800). | | |
 | Opera 9.52 schließt Sicherheitslücken
reported by doelf, Mittwoch der 20.08.2008, 15:22:06Mit dem Update des Webbrowsers Opera auf die Version 9.52 schließen die Norweger einige Sicherheitslücken. Ein Absturz beim Start zählt zu den schweren Fehlern, denn hier besteht die Gefahr, dass Angreifer Schadcode einschleusen. Weiterhin war es in älteren Versionen möglich, dass Webseiten die Inhalte von Frames anderer Seiten veränderten und somit dem Benutzer fremde Inhalte unterschieben konnten.
Download:
Alle Neuerungen in der Übersicht:
- User Interface
- Added several improvements to the icons and skin
- Added a bookmark path to autocompleted bookmarks in the address bar to better distinguish them from visited pages
- Added a Help button to Engine Init() Failed error message on start-up to inform users about a problem
- Mail, News, Chat
- Fixed an issue where Mark all as read in Opera Mail would also mark as read some mails not visible in the current view
- Fixed the creation of the POP AOL/aim.com account
- Fixed a problem with POP accounts where message bodies were not downloaded
- Added work-arounds for problems with various POP servers
- Fixed mail appearance when Opera is installed in a folder with a # character in its name
- Fixed a problem that could occur when opening mail notification popups on a secondary monitor
- Fixed a problem connecting to online.no
- Note: Users experiencing problems with online.no should change their incoming server to use Plaintext authentication
- Fixed a problem updating signature when switching accounts
- Fixed a problem where UI would not update after unsubscribing an IMAP folder
- Fixed an issue where IRC would disconnect users without informing them
- Display and Scripting
- Fixed an issue with history navigation: an iframe with document.write is not added to history anymore
- window.close() now functions after invoking a context menu - now also works in widgets
- Fixed a URL encoding issue: javascript: URLs
- Fixed an issue with lists not displaying correctly when text is rendering in RTL
- Fixed a problem where content blocker adds a generalized block rule when using the Details button
- Security
- Fixed a startup crash that could allow execution of arbitrary code: see our advisory
- Sites can no longer change framed content on other sites: see our advisory
- Fixed an issue that could allow cross-site scripting, as reported by Chris Weber of Casaba Security: details will be disclosed at a later date
- Custom shortcuts no longer pass the wrong parameters to applications, as reported by Michael A. Puls II: see our advisory
- Prevented insecure pages from showing incorrect security information, as reported by Lars Kleinschmidt: see our advisory
- Feed links can no longer link to local files: see our advisory
- Feed subscription can no longer cause the wrong page address to be displayed: see our advisory
- Miscellaneous
- Fixed a problem where Gmail would not load
- Fixed the opening of files in external applications when disk cache is off
- Fixed an issue with low quality on YouTube video previews
- Embedded YouTube videos should work more often now without having to reload
- Fixed RealPlayer on BBC
- Fixed a small memory leak in the BitTorrent code
- Fixed some translation errors
- Windows-specific changes
- Returned the Windows shell menu to the Transfer context menu
- Fixed the opening of PDF files in Acrobat Reader plug-in when the folder contains special characters
- Added a Close Tab entry to the File menu
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 | DirectX August 2008: SDK und Redistributable
reported by doelf, Dienstag der 19.08.2008, 18:08:02Vor einer Woche hatte Microsoft bereits die DirectX-End-User-Runtime als Web-Installer in der Version 9.24.1400 (August 2008) veröffentlicht. Nun liegen auch das Redistributable-Paket und das Software Development Kit in der neuen Fassung zum Download bereit. Im Gegensatz zum Web-Installer wird für diese Downloads keine Gültigkeitsprüfung verlangt.
Download:
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 | Quanta-Tochter übernimmt Maxdata
reported by doelf, Dienstag der 19.08.2008, 15:30:04Die Zukunft des Marler Computerherstellers Maxdata scheint gesichert: Die taiwanesische Firma Quanta, die selbst eine Niederlassung in Aachen hat, will sich die Maxdata AG über ihre einhundertprozentige Tocher Quanmax einverleiben. Mit im Paket ist neben der PC- und Server-Marke Maxdata auch die Monitor- und Notebook-Marke Belinea.
Kein Interesse hatte Quanmax an Maxdatas zweitgrößter Fertigungsstätte, der MANULOGS Manufacturing and Logistic Services GmbH in Würselen bei Aachen. Wie wir bereits in den Morgenstunden berichten mussten, gibt es
keine Zukunft für Manulogs. Maxdata hatte die Würselener Produktion erst im letzten Jahr ausgelagert, um dort auch für Drittfirmen fertigen zu können. Die 350 Mitarbeiter werden somit am 1. September in die Arbeitslosigkeit entlassen. Falls sich mindestens 90 Prozent von ihnen für den Verbleib in einer Auffanggesellschaft entscheiden sollten, wird eine solche für eine Übergangszeit von sechs Monaten eingerichtet werden. Maxdata hatte im Juni 2008 Insolvenz wegen drohender Zahlungsunfähigkeit angemeldet, Quanmax hat bisher eine Absichtserklärung zur Übernahme von Maxdata abgegeben.
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 | Kolumne: Kfz-Kennzeichen ohne Ortsbezug
reported by doelf, Dienstag der 19.08.2008, 14:56:16Das politische Sommerloch hat ein weiteres Opfer gefordert: Der Berliner Innen- und Polizeiexperte Peter Trapp (CDU) hatte anscheinend nicht viel zu tun und sich daher mit des Deutschen liebstes Kind beschäftigt, dem Auto. Und da zu Benzinpreisen und Autobahn-Vignetten für PKWs schon alles gesagt war, hat er sich die Ortskennung der Kfz-Kennzeichen vorgenommen. Denn hierin steckt ein schier unglaubliches Diskriminierungspotential!
Ja, auch wir hier im Westzipfel kennen das Spielchen: HS bedeutet "Halbstarke" und da haben die Heinsberger noch Glück, denn hierunter fallen schließlich auch die Geilenkirchener, deren GK früher als "Geisteskranke" interpretiert wurde. Bergheims BM bedeutet ohne Frage "Bereifte Mörder" und der Dürener ist mit seinem DN eine "Doofe Nuss". Ein ganz schlimmes Schicksal erwartet IT-Experten, die in die südliche Eifel ziehen und mit einem "DAU" (Daun) gestraft werden. Keine Frage: Wer ein solches Pack auf der Straße sieht, wird sogleich wild hupen und diesen Fahrzeugen die Vorfahrt nehmen.
Oder auch nicht. Im Gegensatz zur Herrn Trapp habe ich die Erfahrung gemacht, dass man Verkehrsteilnehmern aus fremden Städten viel eher die ein oder andere Orientierungslosigkeit im Chaos unserer Städte verzeiht und diese dann auch mal vor lässt. Oder dass man mit Menschen aus Nachbarorten aufgrund ihres Kennzeichens ins Gespräch kommt. Zumal man sich gegen diese verfluchten Fahrer aus dem Ausland verschwören muss - etwa gegen die lahmen Niederländer mit ihren Wohnwagen oder gegen die rasenden Belgier, die nie einen Führerschein gemacht haben.
Doch halt, auch diese Diskriminierung lässt sich abstellen: Wir streichen nicht nur die Städte-Kennungen sondern auch die Länderzeichen. Und falls jemand mit bestimmten Zahlen, Buchstaben oder Symbolen Probleme haben sollte, lassen wir auch diese weg. Einfach nur ein weißes Schild für jeden - nein, wir wollen schließlich niemanden eine Farbe aufzwingen: Einfach gar kein Schild für jeden. Nackte Autos ohne Kennzeichen und Vorurteile. Einmal abgesehen von Vorurteilen gegen bestimmte Marken und Fahrzeugformen.
Vielleicht sollten wir einfach wieder zu Fuß gehen und gar keine Autos mehr benutzen. Aber dann lasst uns nackt gehen, damit niemand wegen seiner Kleidung diskriminiert wird!
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 | Neue HD- und AC97-Audio-Treiber von Realtek
reported by doelf, Dienstag der 19.08.2008, 12:20:49Nach nur einer Woche hat der taiwanesische Audio-Spezialist Realtek neue High-Definition Audio-Treiber mit der Versionsnummer 2.02 veröffentlicht. Auch für die AC97 Audio-Codecs des Herstellers liegt ein neuer Treiber für Windows 98, ME, 2000 und XP 32/64-Bit zum Download bereit, er trägt die Versionsnummer 4.05. Wer den langsamen Download aus Asien vermeiden möchte, kann die Treiber auch über unseren schnellen Download-Server beziehen.
Download:
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 | Maxdata: Aus für Manulogs
reported by doelf, Dienstag der 19.08.2008, 12:09:22Maxdatas Fertigungsstätte in Würselen bei Aachen ist anscheinend nicht mehr zu retten. Es konnte kein Investor gefunden werden, der bereit ist, die Fertigung von Desktop-Computern und Notebooks an diesem Standort fortzusetzen. Das Werk in Würselen ist der zweitgrößte Standort von Maxdata, es wurde erst im letzten Jahr in die MANULOGS Manufacturing and Logistic Services GmbH ausgelagert.
Die Maxdata AG aus Marl meldete im Juni 2008 Insolvenz wegen drohender Zahlungsunfähigkeit an, hiervon sind auch Manulogs und Belinea betroffen. Derzeit werden die rund 350 Mitarbeiter am Würselener Standort über den Stand der Dinge informiert, die Einrichtung einer Auffanggesellschaft gilt als wahrscheinlich.
Zur Webseite der Firma Manulogs...
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 | VIA stellt Nano-ITX Mainboard mit VX800 Chipsatz vor
reported by doelf, Dienstag der 19.08.2008, 10:24:37VIAs neuesten Chipsatz, den VX800, fand man bisher auf dem Mini-ITX Mainboard VIA EPIA-M700. Ab September wird eine noch kleinere Bauform, das Nano-ITX Mainboard VIA EPIA N700 zu Auswahl stehen. Während Mini-ITX Mainboards Abmessungen von 17 x 17 cm aufweisen, begnügen sich die Nano-ITX Hauptplatinen mit lediglich 12 x 12 cm.
Der VX800 Chipsatz vereint North- und Southbridge in einem einzelnen Chip, er beinhaltet zudem eine Chrome9 HC3 Grafikeinheit, die DirectX 9 unterstützt und die Wiedergabe der Videoformate MPEG-2/4 und WMV9 beschleunigen kann. Bei den Prozessoren haben die Kunden die Wahl zwischen einem mit 1,5 GHz getakteten VIA C7 inklusive aktiver Kühlung und einem 500 MHz schnellen VIA Eden, der sich passiv kühlen lässt.
Es gibt auf dem Mainboard einen Parallel-ATA Kanal für zwei ATA133-Geräte sowie zwei Serial-ATA Anschlüsse. Ein SODIMM-Slot nimmt ein DDR2-533/667 Speichermodul auf, für Erweiterungskarten gibt es einen Mini-PCI-Steckplatz. Gigabit-LAN wird mit dem PCI-Express Controller VIA VT6130 verwirklicht, für High-Definition-Audio sorgt VIAs VT1708B. Im Anschlusspanel des VIA EPIA N700 finden sich zwei USB 2.0-Buchsen, ein VGA-Ausgang, die Gigabit-LAN-Buchse und ein serieller Anschluss. | | |
 | Kundendaten von 6 Millionen Bürgern für 850 Euro
reported by doelf, Montag der 18.08.2008, 21:22:45Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat einen Feldversuch unternommen und ohne größere Schwierigkeiten einen Datenträger mit den Kundendaten von rund 6 Millionen Bürgern zum Schnäppchenpreis von 850 Euro erwerben können. Rund 4 Millionen Datensätze enthalten sogar die Kontoverbindungen der Betroffenen. In der letzten Woche hatte eine CD mit den Kontodaten von 17.000 Bürgern Aufsehen erregt. Die Daten wurden genutzt, um für unbestellte Leistungen kleinere Summen abzubuchen.
Erste Stichproben haben ergeben, dass die Daten von Kunden der Süddeutschen und der Nordwestdeutschen Klassenlotterie, Mobiltelefonkunden und Teilnehmern von Rabattkartensystemen stammen. Auch karitative Einrichtungen und Internetformulare wurden zum Abgreifen der Daten missbraucht. Die Daten wurden von den Firmen anscheinend an Call-Center weitergegeben, damit diese Kontakt zu den Kunden aufnehmen konnten. Schwarze Schafe unter den Call-Center-Betreibern oder -Mitarbeitern haben die Datensätze dann kopiert und weiterverkauft.
Die Verbraucherzentralen haben die erworbenen Datensätze dem Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar übergeben. Beide raten den Verbrauchern, vorsichtig mit ihren Daten umzugehen und möglichst wenige Informationen herauszugeben. Zudem müssten Schlupflöcher im Datenschutzgesetz geschlossen und der Datenschutz im Grundgesetz verankert werden. Der Diebstahl und Handel mit solchen Daten müsse härter bestraft werden. Auch die Banken und Sparkassen seien in der Verantwortung, sie müssten einen wirksamen Schutz vor Abbuchungen ohne Einzugsermächtigung umsetzen. | | |
 | ISO und IEC machen den Weg frei für Office Open XML
reported by doelf, Montag der 18.08.2008, 20:51:41Gegen die Normierung von Microsofts Dokumentenformat Office Open XML (OOXML) durch die Internationale Organisation für Normung (ISO) hatten die Länder Brasilien, Indien, Südafrika und Venezuela offiziell Widerspruch eingelegt. Da keiner dieser Widersprüche eine Zwei-Drittel-Mehrheit bei den Mitgliedern von ISO und IEC finden konnte, wurden diese Verfahren eingestellt und die Norm ISO/IEC DIS 29500 kann nun offiziell veröffentlicht werden.
Die Publikation soll innerhalb weniger Wochen nach einer finalen Bearbeitung der Texte geschehen. Grund für die Widersprüche waren zahlreiche Einwände, welche im Rahmen der letzten Abstimmung nicht im Einzelnen gelöst werden konnten. Aufgrund der hohen Wellen, welche diese Normierung und insbesondere die Widersprüche schlugen, wollen ISO und IEC ihre Regeln und Prozeduren einer Prüfung unterziehen. Ziel ist es die eigenen Verfahren weiter zu verbessern. | | |
 | Vista: Überarbeitetes Media Center nur für OEM-Partner
reported by doelf, Montag der 18.08.2008, 19:50:24Windows Vista Home Premium und Ultimate enthalten zwar ein Vista Media Center, doch viele Nutzer zeigten sich von dessen Funktionsumfang enttäuscht. Nun gibt es ein Update, welches die DVB-T Fähigkeiten des VMC verbessert und den Empfang von DVB-S zumindest für unverschlüsselte Programme ermöglicht. Doch dieses Update wird es nur in Verbindung mit einem neuen Mediacenter-PC geben, Bestandskunden gehen hingegen leer aus.
Microsoft begründet diese Entscheidung damit, dass es bestimmte Anforderungen an die Hardware gebe, welche OEM-Partner besser handhaben können. Dies wird Kunden, welche bereits seit Monaten entsprechende Hardware besitzen und die nur darauf warten, auch eine adäquate Software zu bekommen, jedoch kaum zufrieden stellen. Vielleicht tröstet es da ein wenig, dass auch die neue Version des VMC auf das HD-Videoformat H.264 verzichten muss und die Software mit verschlüsselten DVB-S Programmen auch weiterhin nichts anfangen kann. | | |
 | Electronic Arts: Angebot für Take-Two läuft aus
reported by doelf, Montag der 18.08.2008, 19:16:26Seit Monaten versucht Electronic Arts seinen Mitbewerber Take-Two zu übernehmen. Geboten wurden bisher zwei Milliarden US-Dollar, doch dieses Angebot wird am heutigen Abend auslaufen. Wie EA nun angekündigt hat, soll dieses Angebot nicht verlängert werden. Stattdessen sind weitere Gespräche auf einer privateren Ebene geplant.
Take-Two ist deutlich kleiner als Electronic Arts, hat mit Spielen wie "Grand Theft Auto IV" allerdings attraktive Titel im Programm. Der Spielemarkt ist aktuell in Bewegung, so hatte Activision letzten September Bizarre Creations (u.a. "Project Gotham Racing") gekauft, um dann selbst zum Jahreswechsel von Vivendi (Blizzard) (u.a. Warcraft, Diablo) geschluckt zu werden. Hieraus entstand "Activision Blizzard". | | |
 | Intel streicht die Marke "Centrino Atom"
reported by doelf, Montag der 18.08.2008, 13:06:20Erst auf der CeBIT hatte Intel seine Plattform "Centrino Atom" für mobile Internetgeräte (MID) vorgestellt, nun will die Firma diese Marke anscheinend wieder einstellen. Stattdessen soll in Zukunft die Marke "Atom" sowie das zugehörige Logo auch für Silverthorne basierende Geräte verwendet werden. Die Silverthorne-Prozessoren verwenden im Vergleich zu den Atom Prozessoren, die in Netbooks zum Einsatz kommen, ein kompakteres Gehäuse und ermöglichen somit kleinere Bauformen.
Wie man aus Asien hört, will Intel mit dem Streichen des Beinamens "Centrino" etwaigen Verwechslungen zwischen der ultra-portablen Plattform und der deutlich leistungsstärkeren Centrino Notebook-Architektur vorbeugen. Die Vorstellung der zweiten Atom-Generation mit Dual-Core Prozessoren soll auf dem kommenden Intel Developer Forum in den USA stattfinden. | | |
 | Linspire am Ende, Freespire 5 im 4. Quartal
reported by doelf, Montag der 18.08.2008, 12:23:54Die auf Debian basierende Linux-Distribution LindowsOS ging im August 2001 an den Start. Ziel war es, ein benutzerfreundliches Linux zu entwickeln, welches sich ähnlich wie Microsoft Windows bedienen lässt. Natürlich dauerte es nicht lange, bis ein Streit um den Namen entbrannte und LindowsOS wurde in Linspire umbenannt. Linspire ließ sich tatsächlich auch von Linux-Unkundigen bedienen, erhielt aber auch massive Kritik.
Linux-Profis bemängelten die mäßigen Sicherheitseinstellungen von Linspire, die OpenSource-Gemeinde wollte proprietäre Anwendungen im Lieferumfang nicht akzeptieren und als kommerzielle Distribution geriet Linspire immer mehr unter Druck, da freie Linux-Varianten mit der Zeit ähnlich intuitiv zu bedienen waren. Zudem mussten die Kunden viele Anwendungen über den zugehörigen Online-Shop hinzukaufen. Eine Trendwende wurde mit Freespire eingeläutet: Diese kostenlose Distribution wird optional mit und ohne proprietäre Bestandteile angeboten und sollte die OpenSource-Entwickler versöhnen. Im Juli dieses Jahres wurde Linspire dann von Xandros aufgekauft, einer Firma, welche ebenfalls kommerzielle Linux-Distributionen im Angebot hat.
Letztendlich überrascht es kaum, dass Xandros die Linspire-Schiene auf's Abstellgleis schiebt und stattdessen auf Freespire setzt. Xandros Freespire 5 soll im vierten Quartel veröffentlicht werden und abermals Debian (Version 'lenny') als Grundlage nutzen. Diese Distribution wird ihrerseits als Basis für das kostenpflichtige Xandros Desktop Professional 5 dienen. | | |
 | Lian Li stellt alternatives Gehäuse für die Xbox 360 vor
reported by doelf, Samstag der 16.08.2008, 17:33:27Die Xbox 360 ist eine beliebte Spielekonsole, doch in den letzten Monaten zeigte sich, dass es recht häufig Ausfälle aufgrund von Überhitzungsproblemen mit der Hardware gab. Lian Li hat sich dieser Problematik nun angenommen und bietet ein alternatives Gehäuse aus schwarz eloxiertem, gebürsteten Aluminium an. Das Lian Li PC-XB01 ist mit Abmessungen von 160 x 250 x 415 mm (BxTxH) größer und besitzt einen leisen 120 mm Lüfter, der mit 1500 U/min rotiert.
Ich zitiere die Pressemitteilung:
"Lian Li veröffentlicht das PC-XB01: den Xbox 360 Gehäuseersatz
Lian Li zeigt Microsoft, wie es gemacht wird!
14 August 2008, Keelung, Taiwan – Lian-Li Industrial Co. Ltd wird heute das PC-XB01 Gehäuse für die Xbox 360 auf den Markt bringen. Beim XB01 handelt es sich um einen Gehäuseersatz für das eigentliche Gehäuse der XBox 360. Es verringert anfallende Probleme bei Überhitzung und vermindert den Geräuschpegel des vibrierenden Optischen Laufwerks im Originalgehäuse. Für den Umbau in das PC-XB01 sind Do-It-Yourself-Kenntnisse erforderlich. Wenn diese Hürde einmal genommen ist, wird Überhitzung Ihren Spielegenuss nicht mehr länger beeinträchtigen können.
Lian Li ist ein führender Hersteller von Aluminium PC-Gehäusen der Oberklasse. Sie haben sich als die ultimative Handelsmarke für Modding und stylisches Design renommiert. Diese Qualitätsmerkmale kamen auch bei der PC-XB01 zum Tragen. Einschließlich eines ausschließlich aus Aluminium bestehenden schwarz eloxierten und haarfein gebürsteten Gehäuses. Es besitzt die traditionell abgefeilten Ecken, die scharfe Kanten auf ein Minimum reduzieren. Außerdem die abgekanteten und Hand gefertigten Merkmale, die als Synonym für Lian Lis überragende Qualität und hohen Sicherheitsstandards gelten.
Das PC-XB01 hat Abmessungen von 160 x 250 x 415mm (Breite, Tiefe, Höhe), die ihm Unmengen an Raum für reichlich kühlen Luftdurchzug verleihen. Der 120mm (1500 Umdrehungen pro Minute) messende Ventilator saugt die Hitze äußerst effektiv und leise aus dem Inneren des Gehäuses. Die Umgebung des ODD (Optical Disk Drive) ist zusätzlich mit stylischem Schaumstoff umgeben, um den Lärm der sich drehenden Disks gewöhnlicher Modelle signifikant zu mindern.
Alle Ports der Xbox 360 verstecken sich hinter stylischen Staubschutzklappen. Das ODD besitzt im Zuge des ästhetischen Anspruchs und der Bequemlichkeit ebenfalls eine federgelagerte Staubschutzklappe. Das Gerät kann je nach den anfallenden Erfordernissen sowohl horizontal als auch vertikal aufgestellt werden. Außerdem sind optionale Löcher für Wasserleitungen vorhanden. Das Gehäuse wurde entwickelt, um sämtlichen Bauteilen der Xbox 360 Platz zu bieten – ähnlich dem Originalgehäuse – mit einem an der Außenseite angebrachten Netztrafo.
Das Lian Li PC-XB01 ist die optimale Ergänzung zur Xbox 360, mit der man ihre Überhitzungsprobleme lösen kann. Das stylische Erscheinungsbild verleiht Ihrem Gerät ein Gespür von Klasse und passt in beinahe jedes Wohnzimmer. Microsoft ist im Bezug auf die Gewährleistungspflicht sehr penibel, deshalb muss angemerkt werden, dass Sie Ihr Gerät nicht umtauschen können, wenn sie Lian Lis PC-XB01 Alternative benutzen. Abgesehen davon werden Sie erheblich weniger Probleme bezüglich der Überhitzung haben." | | |
 | Kingston SDHC-Karten jetzt mit bis zu 32 GB
reported by doelf, Samstag der 16.08.2008, 17:09:22Ob als Speichermedium für Foto- und Videokameras oder als Speicher-Upgrade für Netbooks: SDHC-Karten mit großem Speichervolumen sind sehr gefragt. Bisher hatte Kingston Technology in seiner Elite Pro SDHC-Familie Modelle mit 4, 8 und 16 GB. Ab sofort gibt es nun auch eine Variante mit 32 GB Speicherplatz. Kingston nennt hierfür einen unverbindlich empfohlenen Endkundenpreis von 206 Euro und gewährt zehn Jahre Garantie.
Ich zitiere die Pressemitteilung:
"Kingston Technology erweitert Elite Pro SDHC-Familie um 32GB
Die große Speicherkapazität eignet sich hervorragend, um High-Quality-Videos mit Digital HD Video Camcordern aufzunehmen
München, 12. August 2008 - Kingston Technology, der weltgrößte unabhängige Speicherhersteller, kündigte heute die 32GB Elite Pro SDHC Flash-Speicherkarte für den Einsatz mit aktuellen digitalen Video-Camcordern sowie anderen hochauflösenden Endgeräten an. Die neue SDHC Speicherkarte mit einer Kapazität von 32GB ist die größte in ihrer Reihe und ergänzt die Kingston Elite Pro SDHC-Karten mit Speicherkapazitäten von 4GB, 8GB und 16GB. Der empfohlene Endkundenpreis beträgt 206 Euro (inkl. 19% Mwst.)
'Durch die stetig steigende Popularität von digitalem Video und dem HD-Format suchen Anwender immer neue Wege, die Aufnahmezeit bei gleich bleibenden Daten-Transfer-Raten (DTR) zu erhöhen, um das Maximum aus ihren Aufnahmegeräten herauszuholen,' sagt Christian Marhöfer, Geschäftsführer Kingston Technology GmbH. 'Unsere neue 32GB Elite Pro SDHC Speicherkarte ist optimiert, um die Ansprüche an hohe Speichervolumen und schnelle Schreibgeschwindigkeiten zu erfüllen, damit Anwender ihre Erlebnisse per Videos und Fotos untereinander austauschen können. Kingston bietet eine Reihe vielseitiger SDHC-Karten an, die unterschiedlichen Ansprüchen der digitalen Bilderwelt gerecht werden.'
Die 32GB Karte von Kingston ist ideal geeignet, um die wachsende Anzahl hochauflösender Aufnahmegeräte zu unterstützen, da die Karte tausende Fotos und viele Stunden HD-Videos speichern kann. Beispielswiese kann die Karte über 6.000 Fotos (aufgenommen mit einer 10MP Kamera) und über acht Stunden Video speichern (bei 6Mbps HD Extended Aufnahme).
Alle Secure Digital Karten von Kingston Technology sind zu 100 Prozent getestet. Kingston bietet eine Garantie von 10 Jahren sowie Kingstons 24 x 7 technischen Support.
Features und Spezifikationen
- Compliant: Entspricht SD Association Specification, Version 2.00
- Sicher: Integrierter Schreibschutz-Schalter, der versehentlichen Daten-Verlust verhindert
- Kompatibel: mit SDHC fähigen Geräten; nicht kompatibel mit Standard SDfähigen Geräten/Reader
- File-Format: FAT 32
- Zuverlässig: 10 Jahre Garantie
- Einfach: Plug & Play
- Kapazitäten: 4GB, 8GB, 16GB, 32GB
- Abmessungen: 24mm x 32 mm x 2.1mm
- Speed Class Rating: Class 4: 4MB/Sek. garantierte minimale Datentransfer-Rate
- Betriebstemperatur: -25° C bis 85° C
- Lagertemperatur: -40°C bis 85°C
- Spannung: 3.3V"
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 | MSI bringt übertaktete Radeon HD 4870 X2
reported by doelf, Samstag der 16.08.2008, 16:49:34Die 750 MHz, mit denen AMD die beiden GPUs der ATi Radeon HD 4870 X2 üblicherweise taktet, waren MSI nicht genug. Stattdessen arbeiten die Grafikprozessoren der R4870X2-T2D2G-OC mit 780 MHz. Der GDDR5-Speicher wird mit standardmäßigen 900 MHz betrieben (GDDR5-1800). Dennoch könnten die 1600 Stream Prozessoren, welche bereits bei Standardtaktung bis zu 286 Watt verbrauchen, sehr nahe an die laut PCI-Express 2.0 Spezifikation maximal erlaubten 300 Watt kommen.
Ich zitiere die Pressemitteilung:
"MSI R4870X2-T2D2G-OC - Das Dual-Chip-Monster von MSI
Frankfurt am Main/ Taipeh, 13. August 2008. Die Grafikkarte für alle, die maximale 3D-Frameraten und modernste Technik wünschen: Die MSI R4870X2-T2D2G-OC mit zwei ATI-Grafikchips der Radeon-HD-4870-Serie. Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt: 2 GB extrem schneller GDDR5-Speicher, 1600 Stream Prozessoren, 3600 MHz Speichertakt und ein insgesamt 512 Bit breiter Speicherbus sorgen für Top-Speed der Spitzenklasse. Dazu kommt die neueste DirectX 10.1-Technik für maximale Zukunftstauglichkeit. Und mit einem besonderen Highlight setzt sich MSI weiter von der Konkurrenz ab: Mit 780 MHz läuft die R4870X2-T2D2G-OC in der Overclocking-Variante bereits ab Werk mit einem schnelleren GPU-Takt und überzeugt so mit einem zusätzlichen Performance-Plus.

Die 2 GB Grafikspeicher sind in der schnellsten Bauform realisiert: GDDR5-Module bieten die vierfache Datenübertragungsrate (Quad Data Rate) gegenüber herkömmlichen Single Data RAM (SDR). Daraus ergibt sich bei dem MSI-Modell mit einem Grundtakt von 900 MHz ein effektiver Speichertakt von 3600 MHz. Damit können Geometrie- und Texturdaten extrem schnell zwischengespeichert und gelesen werden. Eine gigantische Zahl von 1600 Stream Prozessoren übernimmt die Verarbeitung der Daten in maximaler Geschwindigkeit. Die R4870X2-T2D2G-OC berechnet damit entweder Spiele-Welten mit bislang nicht erreichter Performance oder lässt sich auch als hocheffiziente Physik- oder Geometrie-Einheit nutzen, um den Prozessor zu entlasten. Performance-Enthusiasten, denen die Leistung der R4870X2-T2D2G-OC immer noch nicht ausreichen sollte, können per CrossFireX die Leistung weiter steigern, indem zwei der Doppel-Chip-Grafikkarten in einem PC im Verbund betrieben werden. Die dazu notwendige CrossFireX-Brücke liegt im Lieferumfang bei.
Auch bei der Wiedergabe von DVDs und Blu-ray Discs leistet die R4870X2-T2D2G-OC ganze Arbeit: Dank des integrierten UVD 2.0 (Unified Video Decoder) übernimmt die Grafikkarte das Dekodieren der Video-Bilder und verringert die Last für den Hauptprozessor erheblich. Der UVD 2.0 kann sämtliche Filme, die im MPEG-2-, VC-1- oder H.264-Format vorliegen, prozessorunabhängig entschlüsseln. Die R4870X2-T2D2G-OC gibt die Videosignale wahlweise auch über die
HDMI-Schnittstelle aus – inklusive HDCP-Unterstützung. Das zugehörige Audio-Signal im 7.1-Surround-Format wird ebenfalls direkt über die Grafikkarte und den HDMI-Ausgang ausgegeben. Die ansonsten übliche umständliche Einspeisung des Audiosignals über einen digitalen SPDIF-Ausgang entfällt.

Die neue Highend-Grafikkarte MSI R4870X2-T2D2G-OC ist ab sofort erhältlich."
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 | Emtec Gdium: Mini-Laptop ohne Festspeicher
reported by doelf, Freitag der 15.08.2008, 17:58:34In Kürze will auch Emtec ein eigenes Netbook auf den Markt bringen, doch im Gegensatz zu seinen Mitbewerbern wird Emtec gar keinen Festspeicher verbauen. Stattdesen befinden sich Betriebssystem, Anwendungen und Daten auf einem USB-Flash-Speicher-Stick namens G-Key, welcher vorne in das Gerät eingesteckt wird. Somit ist es möglich, dass unterschiedliche Benutzer mit ihrem persönlichen System am selben Gerät arbeiten, es muss lediglich der USB-Speicher gewechselt werden.
Das Gdium besitzt ein 10-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1024 x 600 Bildpunkten, misst 250 x 182 x 32 mm (BxTxH) und wiegt ca. 1,1 kg. Der Prozessor ist nicht x86-kompatibel, es handelt sich um das chinesische Modell Loongson 2F, welches von STMicroelectronics vermarktet wird und mit 900 MHz Taktrate arbeitet. Somit kann auf dem Gerät kein Windows installiert werden, stattdessen kommt eine Linux-Distribution von Mandriva zum Einsatz. Die Grafiklösung SM502 stammt von Silicon Motion und verfügt über 16 MByte Grafikspeicher.
Weiterhin werden 512 MByte DDR2-Arbeitsspeicher sowie 8 oder 16 GByte Flash-Speicher in Form des G-Key geboten. Neben 10/100 MBit LAN gibt es 802.11 b/g W-LAN, drei USB 2.0-Anschlüsse - einer hiervon wird vom G-Key belegt - und ein VGA-Ausgang. Das Gerät besitzt eine Webcam, einen Kartenleser für SDHC-Medien und eine nicht näher definierte Audio-Lösung. Die Akku-Laufzeit soll vier Stunden betragen. Über die Preise des Netbooks macht der Hersteller noch keine Angaben. | | |
 | Intel veröffentlicht Details zu USB 3.0
reported by doelf, Freitag der 15.08.2008, 17:11:45Intel hat Teile der vorläufigen USB-3.0-Spezifikation veröffentlicht und den Mitgliedern der "USB 3.0 Promoter Group" zugänglich gemacht. Zu dieser Gruppe gehören beispielsweise HP, Microsoft, NEC, NXP und Texas Instruments. Intel verlangt für diese Informationen keine Gebühren, sie werden unter RAND-Z (Reasonable and Non-Discriminatory, Zero Fee) weitergegeben.
USB 3.0 wird von Intel derzeit quasi im Alleingang entwickelt und bisher drangen nur wenige Informationen nach außen. Dies hatte in den letzten Monaten für Unmut unter den Mitgliedern der "USB 3.0 Promoter Group" gesorgt. USB 3.0 soll im Transfermodus "SuperSpeed" bis zu 5 GBit/s erreichen, USB 2.0 schafft lediglich 480 Mbit/s. USB 3.0 soll abwärtskompatibel zu USB 2.0 und USB 1.1 sein, erste Geräte werden allerdings frühestens Ende 2009 erwartet. | | |
 | VIA: Neue Chipsatz- RAID- und IDE-Treiber
reported by doelf, Freitag der 15.08.2008, 16:37:16Erst vor wenigen Tagen hatte VIA offiziell bestätigt, keine neuen Chipsätze für die Prozessoren von AMD und Intel entwickeln zu wollen. Dennoch werden die Treiber weiterentwickelt und gepflegt, beispielsweise in Form des neuen VIA HyperionPro 5.20A sowie des VIA V-RAID Driver 5.80A und des VIA IDE Falcon Storage Device Driver 2.60A.
Download:
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 | GPU-Z 0.2.7 ist fertig
reported by doelf, Freitag der 15.08.2008, 15:58:09Das Programm GPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über den Grafikchip, den Grafikspeicher, den Grafiktreiber und den Bildschirm an. Es kann zudem auf etliche Sensoren zugreifen und somit Temperaturen auslesen. Die neue Version 0.2.7 unterstützt nun auch NVIDIAs GeForce 9800 GT sowie die mobilen Grafikprozessoren GeForce 9800M GT, 9600M GT, 9700M GS/GT und 9500M G.
Das Zusammenspiel mit AMDs ATi Radeon HD 4870 X2 wurde verbessert und der AMD RS780D IGP-Chipsatz wird nun ebenfalls erkannt. Neu hinzugekommen sind Anzeigen für das Datum der Markteinführung der GPU sowie für deren Transistorenzahl. Einige falsch ausgelesene Daten wurden berichtigt und ein Absturz, welcher immer dann auftrat, wenn das Programm keine unterstützte Grafikkarte finden konnte, wurde bereinigt.
Download: GPU-Z 0.2.7 - 401 KByte
Alle Neuerungen im Überblick:
- Added display for GPU release date. The data is incomplete, if you have more info please post in the sticky thread in the support forums.
- Added display for transistor count
- Added mouseover readings for sensors graph
- Correctly named the three on-die sensors of RV770 and RV730
- Added support for voltage regulator monitoring on HD 4870 and HD 4870 X2
- RV770 GPU on HD 4870 X2 now called R700
- Added support for reading HD 4870 X2 3D clocks
- Added display of CrossFire Sideport status on HD 4870 X2
- Added more RV730 device IDs
- Added support for GeForce 9800 GT, 9800M GT, 9600M GT, 9700M GS/GT, 9500M G
- Added detection for RS780D
- Fixed incorrectly read ATI OD5 clocks
- Fix for memory clock reading on RV730
- Fixed ROM reading on RV730
- Fixed crash when no supported card detected
- Sensor graph width adjusted when scrollbars visible
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 | NVIDIA: Auch G92 und G94 defekt?
reported by doelf, Donnerstag der 14.08.2008, 14:16:43Bisher hat NVIDIA 196 Millionen US-Dollar für defekte Grafikchips der Serien G84 und G86 zurück gestellt, was zu einem Quartalsverlust führte. Angeblich sind nur die Mobil-Varianten der Grafikchips sowie eine geringe Stückzahl betroffen, doch nun tauchen erste Gerüchte auf, nach denen auch die Baureihen G92 und G94 mit hohen Ausfallraten zu kämpfen haben.
Bereits die Probleme mit den Modellen G84 und G86 sind für NVIDIA sehr schmerzlich, denn sie betreffen den Massenmarkt mit hohen Stückzahlen. Es handelt sich um die Modelle GeForce 8600 GS, 8600 GT und 8600 GTS (G84) und Geforce 8300, 8400 und 8500 GT (G86) sowie deren Mobil-Varianten. Sollte sich herausstellen, dass ein generelles Fertigungsproblem vorliegt und nicht nur wenige Chips betroffen sind, wie NVIDIA derzeit behauptet, werden die 196 Millionen US-Dollar keinesfalls ausreichen. Finanziell könnte dieser Fehler für NVIDIA sogar existenzbedrohend werden.
Weitaus finsterer sieht es allerdings aus, falls die Behauptungen des Inquirer zutreffen und auch die G92 und G94 Kerne betroffen sind. Dies wären die Modelle GeForce 8800 GS, 8800 GT, 8800 GTS, 9600 GSO, 9800 GTX und 9800 GX2 (G92) sowie die GeForce 9600 GT (G94). Bei den neuen Modellen GeForce 9800 GT und 9800 GTX+ kommt ein modifizierter Kern namens G92B zum Einsatz. Vier Board-Partner von NVIDIA scheinen dem Inquirer die gehäuften Ausfälle bestätigt zu haben, eine offizielle Stellungnahme will hingegen niemand abgeben.
Möglicherweise muss NVIDIA die Ausfälle noch analysieren und klären, ob die Rechnung an TSMC weitergereicht werden kann. Hierbei stellt sich dann die Frage, ob der Fehler im Design oder in der Produktion liegt. Aktuell wird geschwiegen statt Klartext zu reden und somit haben Spekulationen Hochkonjunktur. Weder den Kunden, noch den Investoren, noch den PC-Herstellern und schon gar nicht NVIDIA ist mit dieser Situation gedient. | | |
 | ASUS Eee PC 900A 8G: Mit Kampfpreis und Linux
reported by doelf, Mittwoch der 13.08.2008, 14:37:22ASUS scheint seine Strategie beim Netbook Eee PC zu ändern. Anfang des Jahres kam die erste Generation des Mini-Notebooks mit 7-Zoll Display und Linux zum Kampfpreis von 299,- Euro auf den deutschen Mark. Es folgte der Eee PC 900 12G mit verbesserter Ausstattung, 8,9-Zoll Display und Windows XP - zugleich stieg allerdings auch der Preis auf 399,- Euro und die Verkaufszahlen enttäuschten. Nun soll der Eee PC 900A 8G mit alten Tugenden die Nachfrage wieder ankurbeln.
Der Eee PC 900A 8G kommt zwar überraschend doch mit einem guten Grund. Immer mehr Mitbewerber drängen auf den Markt und nicht zuletzt der Acer Aspire One A110L, welcher mit 8,9-Zoll Display, Intel Atom-Prozessor und Linux lediglich 329,- Euro kostet, gab wohl den Ausschlag zu dieser Entscheidung.
Der Eee PC 900A 8G soll am 18. August zeitlich mit dem Eee PC 901 12G auf den Markt kommen. Beide Notebooks verwenden einen 1,6 GHz schnellen Intel Atom N270 Prozessor und verfügen über ein Gigabyte Arbeitsspeicher sowie eine Webcam mit 1,3 Megapixel Auflösung. Das 8,9-Zoll Display ist beim Eee PC 901 12G glänzend ausgeführt, beim Eee PC 900A 8G kommt hingegen das matte Display des Eee PC 900 12G zum Einsatz.
Gespart hat ASUS beim Akku: Die Batterie des Eee PC 900A 8G besitzt vier Zellen und leistet 4400 mAh (33 Wh), während dem Eee PC 901 12G ein 6600 mAh (49 Wh) starker Akku beiliegt. Als Festspeicher gibt es nur 8 statt 12 GB und es wurde Linux statt Windows XP vorinstalliert. Seinen Trumpf zieht der Eee PC 900A 8G beim Preis: Mit 299,- Euro ist er deutlich preiswerter als der Eee PC 901 12G, welcher 379,- Euro kosten wird.
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 | NVIDIA schreibt rote Zahlen
reported by doelf, Mittwoch der 13.08.2008, 13:44:52Für NVIDIA endete am 27. Juli das fiskalische zweite Quartal 2009 und die erfolgsverwöhnten Kalifornier müssen diesmal einen Verlust melden. Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent von 935,3 Millionen US-Dollar auf 892,7 Millionen US-Dollar. Der Nettoverlust (GAAP) belief sich auf 120,9 Millionen US-Dollar bzw. 0,22 pro Aktie. Ursache hierfür sind 196 Millionen US-Dollar, welche NVIDIA für Fertigungsfehler bei bereits ausgelieferten mobilen Chipsätzen und Grafikchips zurücklegen musste.
Betrachtet man die ersten sechs Monate, konnte NVIDIA seinen Umsatz um 15 Prozent von 1,78 Milliarden US-Dollar auf 2,05 Milliarden US-Dollar steigern. Im gleichen Zeitraum belief sich der Nettogewinn (GAAP) auf 55,9 Millionen US-Dollar bzw. 0,09 US-Dollar pro Aktie, im Vorjahr waren es noch 305,0 Millionen US-Dollar bzw. 0,51 US-Dollar pro Aktie gewesen. Als weitere Ursache für das schwache Ergebnis nennt NVIDIA den harten Preiskampf im Desktop-Segment.
Im Juli hatte HP ein Problem mit den Notebook-GPUs G84 und G86 bestätigt. Die Ursache ist anscheinend ein Substrat, welches bei häufigen Temperaturwechseln zum Defekt des Grafikchips führt. Um die Ausfallraten zu minimieren, lässt HP auf Kosten der Akku-Leistung den Lüfter der betroffenen Notebooks ständig drehen. Ähnlich verfährt nun auch Dell mit betroffenen Geräten. Im Prinzip besteht kein Unterschied zwischen den mobilen GPUs und ihren Desktop-Pendants, doch Notebooks werden häufiger ausgeschaltet oder gehen in den Ruhemodus. Der Grafikchip wird dabei wesentlich mehr Temperaturschwankungen ausgesetzt, als es in einem herkömmlichen PC der Fall ist. Zudem heizen sich die Chips in einem Notebook schneller auf, während die großzügigere Kühlung im Desktop-System die thermische Kurve abflacht. | | |
 | Intel: Neue Preise und CPUs
reported by doelf, Mittwoch der 13.08.2008, 12:59:57Anfang dieser Woche schickte Intel zwei neue Core 2 Quad und einen neuen Core 2 Duo Prozessor ins Rennen. Zugleich fiel der Preis des Core 2 Quad Q9550 um 214 Euro, bei den Dual-Core CPUs hatte Intel bereits Ende Juli Preisnachlässe von bis zu 31,2 Prozent gewährt. Neues Quad-Core Top-Modell außerhalb der Extreme-Baureihe ist der Core 2 Quad Q9650, der den Core 2 Extreme QX9650 beerbt. Beide CPUs takten mit 3,0 GHz und besitzen 2x 6 MByte L2-Cache, ihr Frontsidebus arbeitet mit 4x 333,33 MHz. Der Core 2 Quad Q9650 besitzt keinen freien Multiplikator, begnügt sich dafür aber mit einer TDP von 95 Watt (Core 2 Extreme QX9650: 130 Watt).
Intel berechnet für den Core 2 Quad Q9650 bei Abnahme von 1.000 Einheiten 530 US-Dollar, entsprechend sinkt der Preis des Core 2 Quad Q9550 auf 316 US-Dollar und somit auf das Niveau des Core 2 Quad Q9450. Mit 2,66 GHz Taktrate und FSB1333 aber lediglich 2x 3 MByte L2-Cache startet der ebenfalls neue Core 2 Quad Q9400. Er steht preisgleich mit dem Core 2 Quad Q9300 für 266 US-Dollar in der Liste. Schnellste Dual-Core CPU ist ab sofort der Core 2 Duo E8600 mit 3,33 GHz Taktrate, FSB1333 und 6 MByte L2-Cache. Auch dieser Prozessor kostet 266 US-Dollar.
| Modell |
Takt MHz |
L2 MByte |
Preis Q2 Dollar |
Preis Q3 Dollar |
| Desktop Quad-Core Prozessor, 45 nm, FSB1333 |
| Core 2 Quad Q9650 |
3000 |
2x6 |
- |
530 |
| Core 2 Quad Q9550 |
2833 |
2x6 |
530 |
316 |
| Core 2 Quad Q9450 |
2666 |
2x6 |
316 |
316 |
| Core 2 Quad Q9400 |
2666 |
2x3 |
- |
266 |
| Core 2 Quad Q9300 |
2500 |
2x3 |
266 |
266 |
| Desktop Quad-Core Prozessor, 65 nm, FSB1066 |
| Core 2 Quad Q6600 |
2400 |
8 |
224 |
193 |
| Desktop Dual-Core Prozessor, 45 nm, FSB1333 |
| Core 2 Duo E8600 |
3333 |
6 |
- |
266 |
| Core 2 Duo E8500 |
3166 |
6 |
266 |
183 |
| Core 2 Duo E8400 |
3000 |
6 |
183 |
163 |
| Desktop Dual-Core Prozessor, 45 nm, FSB1066 |
| Core 2 Duo E7200 |
2533 |
3 |
133 |
113 |
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 | Webweites: Mainboards
reported by doelf, Mittwoch der 13.08.2008, 10:23:39Mit EVGA, XFX und Zotac tummeln sich seit einiger Zeit Neulinge auf dem Mainboard-Markt, welche Designs von NVIDIA anbieten. Hierzu zählen beispielsweise Hauptplatinen auf Basis von NVIDIAs Top-Chipsatz nForce 790i Ultra SLI. Unter den 26 Testberichten finden sich einige Artikel zu Intel P45 und X48 basierenden Mainboards, aus dem Bereich Workstation tritt das Supermicro X7DWA-N mit dem Intel 5400 Seaburg Chipsatz an.
Mainboards:
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 | Webweites: Grafikkarten
reported by doelf, Mittwoch der 13.08.2008, 10:09:47Im Fahrwasser der Vorstellung von AMDs ATi Radeon HD 4870 X2 wurden zahlreiche Testberichte über diese Dual-GPU-Grafikkarte veröffentlicht. Seit der Einführung von DirectX 10 schien NVIDIA seine Mitbewerber nach Belieben dominieren zu können, doch nun hat sich AMD die Leistungskrone zurück geholt. Insgesammt umfasst die heutige Übersicht 28 Artikel, welche sich auch mit vielen Grafikkarten aus der Mittelklasse beschäftigen.
Grafikkarten:
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 | Microsoft Security Bulletin Summary für August 2008
reported by doelf, Dienstag der 12.08.2008, 23:01:50Im Gegensatz zu seiner Vorankündigung hat Microsoft heute nur elf statt zwölf Sicherheits-Updates veröffentlicht. Es fehlt der Patch für einen kritischen Fehler im Windows Mediaplayer. Verblieben sind sechs als kritisch eingestufte Updates, welche 19 Schwachstellen beheben, sowie fünf Aktualisierungen von hoher Priorität, die sechs Sicherheitslücken bereinigen.
Gleich fünf Fehler wurden im Internet Explorer entdeckt, sie ermöglichen beim Besuch präparierter Webseiten das Einschleusen von Schadprogrammen. Ebenfalls zur Remotecodeausführung können vier Sicherheitsanfälligkeiten in Excel und drei Schwachstellen in PowerPoint und im PowerPoint Viewer genutzt werden. Fünf weitere Sicherheitslücken betreffen Microsoft Office, dem fremder Code in Form manipulierter Bilder untergeschoben werden kann. Je ein weiterer Fehler dieser Art findet sich auch im Microsoft-Farbverwaltungssystem (ICM) und im ActiveX-Steuerelement für den Snapshot Viewer von Microsoft Access.
Zwei Schwachstellen im Windows-Ereignissystem und eine in Word werden zwar nur als hohes Risiko eingestuft, erlauben aber ebenfalls das Einschleusen von Schadcode. Bei den drei weiteren Problemstellen hoher Wichtigkeit handelt es sich um Offenlegungen von Informationen. So kann die Anwendung einiger IPSec-Regeln (Internet Protocol Security) ignoriert werden, wodurch Daten im Netzwerkverkehr unverschlüsselt übertragen werden. Eine Sicherheitsanfälligkeit in Outlook Express und Windows Mail sorgt dafür, dass MHTML-Adressen (MIME Encapsulation of Aggregate HTML) in Umleitungsszenarien nicht sicher verarbeitet werden. Beim Aufruf speziell gestalteter Webseiten mit dem Internet Explorer ist daher der Zugriff auf Ressourcen des lokalen Systems möglich. Die letzte Offenlegung von Informationen betrifft den Windows Messenger. Über das Scripting eines ActiveX-Steuerelements kann der Angreifer ohne Wissen des angemeldeten Benutzers dessen Status ändern, Kontaktinformationen und die Anmeldekennung des Benutzers abgreifen, sich beim Messenger-Client anmelden sowie audio-visuelle Sitzungen starten.
Hier nun alle neuen Security Bulletins in der Übersicht:
- Sicherheitsanfälligkeit im Microsoft Windows-Farbverwaltungssystem kann Remotecodeausführung ermöglichen (952954) - Kritisch
Betroffene Software: Microsoft Windows
Beschreibung: Dieses Update behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit im Microsoft-Farbverwaltungssystem (ICM), das Remotecodeausführung im Kontext des aktuellen Benutzers ermöglichen kann. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- Kumulatives Sicherheitsupdate für Internet Explorer (953838) - Kritisch
Betroffene Software: Microsoft Windows, Internet Explorer
Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt fünf vertraulich gemeldete und eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit. Wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite mit Internet Explorer anzeigt, können alle dieser Sicherheitsanfälligkeiten Remotecodeausführung ermöglichen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- Sicherheitsanfälligkeit im ActiveX-Steuerelement für den Snapshot Viewer für Microsoft Access kann Remotecodeausführung ermöglichen (955617) - Kritisch
Betroffene Software: Microsoft Office
Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit im ActiveX-Steuerelement für den Snapshot Viewer für Microsoft Access. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn ein Benutzer die Website anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen.
- Sicherheitsanfälligkeiten i
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