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CeBIT 2007 - Teil 16: Intel - 1/3 Unser Samstag begann bei AMD und endete bei Intel. Allerdings fand zu diesem Zeitpunkt auf dem Intel Stand ein eSport-Event statt, der jegliche Unterhaltung unmöglich machte. Nachdem sich der Lärmpegel ein wenig gelegt hatte, begrüßten wir Martin Strobel, Pressereferent Fachpresse bei Intel Deutschland.
CPU: Penryn
Im Vergleich zur 65 nm Fertigung verspricht Intel die doppelte Transistorenzahl auf der gleichen Grundfläche, dies ermöglicht beispielsweise größere Caches und senkt die Produktionskosten. Desweiteren kann entweder die Schaltzeit der Transistoren um zwanzig Prozent verbessert oder der Leckstrom um den Faktor fünf reduziert werden. Die Stromstärke zum Schalten der Transistoren konnte um dreißig Prozent gesenkt werden, wodurch Intel größere Caches und höhere Taktraten anbieten kann, ohne den Stromverbrauch der Prozessoren anheben zu müssen.
Bereits bei der Vorstellung des Conroe hatten viele mit der Einführung von SSE4 gerechnet, doch Intel taufte die 16 neuen Instruktionen für die Streaming Single Instruction Multiple Data Extensions auf den Namen "Advanced Digital Media Boost". Erst der Penryn wird SSE4 bieten und zudem auf einen schnelleren Frontsidebus mit 1333 MHz zurückgreifen können. Aufgrund einer Änderung im Bereich der Stromversorgung können die Penryn Prozessoren auf der Mehrzahl der aktuellen Hauptplatinen nicht verwendet werden. Der Pfad des Upgraders im Tal des Intel ist und bleibt ein steiniger.
Recht spannend finden wir zudem die obige Grafik: Das Diagramm zeigt einerseits die jährlichen Stromkosten eines PC und andererseits die SYSMark-Wertung der jeweiligen CPU. Die Netburstprozessoren der Pentium D Familie sind die klaren Verlierer in diesem Vergleich.
Weiter: 2. Die Bearlake Chipsätze |
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