Im Test: ASUS EeePC 4G, ein Sub-Notebook für 299,- Euro
Autor: doelf - Veröffentlicht am 31.01.2008
|
print
|
forum
|
seite 4/9
|
Akku
Der Akku besitzt vier Zellen und leistet 5200 mAh. Da der EeePC sehr sparsam ist, soll dies laut ASUS für 2,8 bis 3,5 Stunden Laufzeit fernab jeder Steckdose ausreichen. Nachdem wir den Akku eine Woche lang täglich benutzt hatten, testeten wir beim Schreiben dieses Artikels die Akkulaufzeit.
Hauptsächlich wurde mit OpenOffice gearbeitet, hinzu kam KSnapshot für die Screenshots, etwas Internetnutzung mit dem Firefox und KPatience. Der Akku hielt 172 Minuten bzw. 2,87 Stunden durch, damit erreichten wir die Herstellerangaben, wenn auch nur knapp. Das Ergebnis kann sich dennoch sehen lassen.
In Kürze soll laut ASUS übrigens auch ein Akku mit 6 Zellen und einer Leistung von 7800 mAh angeboten werden. Der Akku wird auf der Rückseite des Sub-Notebooks eingesetzt, die Verriegelung rastet an zwei Punkten ein und sorgt für einen sicheren Halt.
Arbeitsspeicher
Von Hause aus bekommt der EeePC nur 512 MByte Arbeitsspeicher spendiert, angesichts der niedrigen Speicherpreise wird daher so mancher Käufer mit einem Upgrade auf 1 GByte liebäugeln. Auf der Unterseite des Gerätes findet sich auch eine Abdeckung, hinter der sich der SO-DIMM Slot befinden sollte, doch ASUS verweigert den Zugang:
Wer sich erdreistet, das Siegel zu brechen, verliert anscheinend die Garantie. ASUS hat uns zwischenzeitlich bestätigt, dass diese Garantiesiegel bei hierzulande verkauften Geräten entfernt werden dürfen, damit der Käufer den Arbeitsspeicher des Gerätes aufrüsten kann. Allerdings muss der Speichertausch fachmännisch vorgenommen werden, denn wenn hierbei ein Defekt verursacht wird, ist die Garantie dennoch verloren. Zudem garantiert ASUS nicht, dass der Eee PC mit Fremdspeicher funktioniert und hat bisher auch noch keine Kompatibilitätsliste veröffentlicht. Sollte der Eee PC nach dem Speicherupgrade instabil arbeiten, wird ASUS keinerlei Support leisten. Auch wer einen Eee PC aufgrund von Problemen einschickt, hat schlechte Karten, falls sich ein fremdes Speichermodul im DIMM-Slot befindet und der Arbeitsspeicher die Ursache dieser Fehler ist.
In unserem EeePC findet sich ein 512 MByte DDR2-667 Modul des taiwanesischen Herstellers SiS, der in erster Linie für seine Chipsätze bekannt ist.
Wer seinem EeePC zusätzlichen Arbeitsspeicher gönnen möchte, kommt um den Siegelbruch also nicht herum. Da ASUS dem Benutzer kein Speicherupgrade zugesteht, finden sich auf der Produktseite des EeePC leider auch keine Angaben zu kompatiblen Modulen. Zumindest der Chipsatz unterstützt Speichergrößen von bis zu einem Gigabyte pro Modul.
|